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    Kurzzeitprogramme für Auszubildene

    Austauschmaßnahmen mit Polen, Tschechien und Ungarn
    Gemeinsam lernen und arbeiten und dabei freundschaftliche Kontakte zu Auszubildenden anderer Länder knüpfen – das ist das Ziel unserer Austauschmaßnahmen mit Polen, Tschechien und Ungarn. Realisiert wird dies im Rahmen von zweiwöchigen Praktika entweder Juni oder im Oktober/November an Berufsschulen verschiedener Berufsrichtungen. Die genauen Termine richten sich nach den Aufgaben innerhalb der Berufsschulen (z.B. während der Prüfungszeiten finden keine Austausche statt).

    In Polen unterhält Partnership International e.V. Beziehungen zur Technischen Berufsschule in Ostrow sowie zur Ökonomischen Berufsschule in Kalisz. An der Berufsschule in Ostrow werden unter anderem Informatiker, Informatik-Kaufleute, Mechatroniker und Computertechniker ausgebildet. Die deutschen Auszubildenden absolvieren ihr Praktikum, in dem Informatik und Computertechnik im Vordergrund steht, in einem der drei Betriebe: ZAP Kooperacja Ostrow, ZAP Robotnyka Ostrow oder ZAP Petrol Ostrow. In der Vergangenheit bearbeiteten so zum Beispiel polnische und deutsche Informatik-Kaufleute gemeinsam Webseiten und verwirklichten ihre Ideen zur Verkaufswerbung am Computer. Am Ende ihres Praktikums in Ostrow stellten die deutschen Auszubildenden fest, dass sie Arbeitstechniken erlernen konnten, die sie bisher in ihrer Berufsschule noch nicht kennen gelernt hatten. „Um diese Arbeitstechniken an unserer Schule zu lehren, müssten wir Vertragsfachkräfte der IT-Branche einstellen,“ war die Meinung des deutschen Ausbildungspersonals.

    An der Ökonomischen Berufsschule in Kalisz werden Kaufleute, Bürofachkräfte und Export-/Import-Handelsfachkräfte ausgebildet. Hier werden die Praktikumsplätze für die deutschen Auszubildenden in den Textilabteilungen großer Kaufhäuser – BIG STAR und SPOLEM Kalisz – gestellt.

    Inzwischen unterhält Partnership International e.V. Kontakte zu zehn weiteren polnischen Einrichtungen, an denen deutsche Auszubildende Praktika absolvieren können. Für die Praktika erhalten die Auszubildenden von den polnischen Ausbildungseinrichtungen ein entsprechendes Zertifikat. Bedingt durch die begrenzte Zahl der Austauschplätze und die gegenseitigen Austauschabkommen der Betriebe/Schulen bewerben sich nur die Auszubildenden der betreffenden Schulen zu den Praktika in Polen. Umgekehrt ist es ebenso: Die polnischen Auszubildenden kommen ausschließlich aus den genannten Berufsschulen. Außerhalb dieser Einrichtungen ist eine Bewerbung von Auszubildenden derzeit noch nicht möglich. Dies könnte sich jedoch ändern, wenn mehr Austauschpartnerschulen und -betriebe zur Verfügung ständen, die auch Finanzierungsmöglichkeiten über Fonds aus Brüssel oder der Länder erschließen könnten.

    Förderung
    Im Auftrag der SEQUA (www.sequa.de), die die Fördermittel vom BMBF (www.bmbf.de) erhält, führt unser Mitglied Prof. Günter Lange das Projekt für Partnership International e.V. durch.