Eikes internationales Leben

Hallo, mein Name ist Eike und ich war 2004/2005 in Niceville, Florida, und habe dort mit dem Parlamentarischen Patenschafts-Programm die 10. Klasse besucht. Hier erzähle ich Euch davon, wie mein Leben nach dem Austausch weiterging.

Mein Schüleraustausch

Mein High School-Jahr war langfristig gesehen für mich sehr prägend. Abgesehen davon, dass ich nach elf Jahren meine Gastfamilie noch immer mindestens einmal im Jahr besuche und ein absolut inniges Verhältnis zu Ihnen, und ganz besonders zu meiner Gastschwester, habe, hat es bewirkt, dass ich unaufhörlich über den Tellerrand schauen will und auch schwierige Herausforderungen gerne annehme. Ich habe damals das erste Mal verstanden, wie prägend Kultur sein kann, was für mich persönlich „Heimat“ bedeutet und dass Kommunikation ein zentrales Element ist, um andere, aber auch sich selbst zu verstehen.

Meine Studienzeit

Eike in MyanmarNach meinem Bachelor in Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Mannheim habe ich einen internationalen Erasmus-Mundus-Master in Europäischer Kultur und Kommunikationswissenschaften mit Stationen in Uppsala in Schweden, Krakau in Polen, Bangkok in Thailand und Wien in Österreich gemacht. In Schweden und Polen wurde fleißig studiert. In Krakau habe ich freiwillig ein Teilzeitpraktikum beim Goethe Institut gemacht und eine Großveranstaltung mit der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller unterstützt. In Bangkok habe ich dann ein Traineeship bei der EU-Delegation in der Presse- und Informationsabteilung absolviert und im Bereich Social Media und Cultural Diplomacy gearbeitet. In Wien war ich Hospitantin im ZDF-Auslandsstudio, das für Südosteuropa zuständig ist, und habe eigene Nachrichtenbeiträge gestaltet und den Korrespondenten assistiert.

Und heute?

Nach Abschluss des Masterstudiums arbeite ich heute in der Projektleitung bei derEike während ihres Studiums in Thailand ICUnet.AG in Köln, einer interkulturellen Unternehmensberatung, die eine Vielzahl von DAX-Unternehmen bei der Internationalisierung begleitet. Mein spezieller Kunde ist die Europäische Kommission, bei der ich im Bereich Bildung erst als Eventmanagerin und seit Januar als Projektleiterin für ESAA, die Erasmus+-Student and Alumni Association, tätig bin. Meine Hauptaufgaben sind die Planung und Durchführung von europaweiten Events, Teilnehmermanagement und Finanzcontrolling. Meine Arbeit macht mir sehr viel Spaß und es ist toll zu sehen, wie eine internationale Community von Studenten und Alumni aus allen Ländern der Welt zusammenwächst und etwas bewegen kann.

Auch wenn ich geschäftlich viel auf Achse bin und mir durchaus vorstellen kann, in der Zukunft auf einem anderen Kontinent zu arbeiten, reise ich auch in meiner Freizeit, wann immer ich Zeit habe. Je exotischer desto besser, finde ich. Dieses Jahr war ich schon in Thailand, Myanmar und Griechenland. Malta und Spanien stehen schon auf dem Plan, aber Afrika, Island oder Litauen kommen vielleicht noch dazu.

Johanna Maurer
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