Häufige Fragen zum Schüleraustausch

Seit der Verkürzung der Schulzeit im Rahmen von G8 wird immer wieder die Frage gestellt, ob ein Schüleraustausch überhaupt noch sinnvoll oder gar möglich ist. Wir sagen zu beiden Fragen ganz deutlich „Ja“. Ein Auslandsaufenthalt ist auf jeden Fall kein verlorenes Jahr, sondern in vielerlei Hinsicht ein Gewinn für die persönliche Entwicklung. Wann der richtige Zeitpunkt ist und welche Möglichkeiten es gibt, hängt von individuellen Aspekten und vor allem den jeweiligen Regelungen der Bundesländer ab. Konkret gibt es aber folgende Möglichkeiten, einen Schüleraustausch in die Schullaufbahn zu integrieren:

  • Du startest nach der neunten Klasse in Deinen Schüleraustausch und verbringst die zehnte Klasse komplett im Ausland. Nach Deiner Rückkehr kannst Du entweder zu Beginn der zehnten Klasse wieder einsteigen oder Du rückst gleich in die elfte Klasse vor.
  • Du startest nach der zehnten Klasse in Deinen Schüleraustausch und steigst nach Deiner Rückkehr in der elften Klasse wieder ein. Du schiebst also ein zusätzliches Schuljahr im Ausland in Deine Schullaufbahn ein. Eine Anerkennung der im Ausland erbrachten Leistungen ist in diesem Fall meist ausgeschlossen.
  • Teilweise ist es auch möglich, sich die elfte Klasse im Ausland trotz Schulzeitverkürzung anrechnen zu lassen. Dies regelt jedoch jedes Bundesland unterschiedlich.

Über die jeweilige Regelung in Deinem Bundesland kannst Du Dich auf der Internetseite des Arbeitskreises gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen informieren. Unser Dachverband setzt sich für eine Vereinheitlichung der Anerkennung von Austauschprogrammen in den einzelnen Bundesländern ein. Wir empfehlen Dir in jedem Fall, mit Deiner Schule zu sprechen, was für Dich individuell möglich ist.
Dein Schüleraustausch mit Partnership International führt Dich für mehrere Monate in eines von vier Ländern. Du besuchst dort eine öffentliche Schule und lebst in einer Gastfamilie. Mit unseren Austauschprogrammen hast Du die Chance, eine zweite Heimat in der Ferne zu gewinnen. Denn Du bist mehr als nur ein Tourist, Du lebst den wirklichen Alltag in Deinem Gastland, schließt Freundschaften und wirst Teil einer Familie!

Hier findest Du mehr Informationen zum längerfristigen Schüleraustausch.

Schüleraustausch mit Start im Sommer oder im Winter:
Ein Schuljahr im Ausland benötigt viel Vorbereitung. Deshalb solltest Du mindestens ein Jahr vor Deinem Schüleraustausch mit der Planung anfangen. Je mehr Zeit Du bis zu Deinem Austausch hast, desto entspannter ist für Dich und Deine Eltern die Vorbereitung und Organisation hier in Deutschland.

Die exakten Deadlines für die Bewerbung findest Du auf der jeweiligen Länderseite. Normalerweise endet die Bewerbungsfrist für einen Schüleraustausch ab dem Sommer im März desselben Jahres, für einen Schüleraustausch ab Winter bzw. Frühling im September bzw. Oktober des Vorjahres. Bei einer sehr späten Bewerbung kann es Dir passieren, dass schon alle Plätze für Dein Wunschland belegt sind. Wir empfehlen Dir deshalb Deine erste unverbindliche Bewerbung frühzeitig anzugehen und ganz nebenbei von unseren Early Bird-Rabatt zu profitieren. Wir vergeben für die ersten fünf Teilnehmer in jedem Schuljahr einen Rabatt von 1.000 Euro und für die nächsten 15 Teilnehmer einen Rabatt von 500 Euro.

Ganz nebenbei erhöhst Du bei einer frühzeitigen Bewerbung Deine Chancen auf ein Stipendium. Denn auch bei Partnership International endet der Bewerbungszeitraum für Stipendien früher als die eigentliche Bewerbungsfrist. Noch bis zum 15. November kannst Du Dich bei Partnership International für die PI-Stipendien bewerben. Wir vergeben zwei Stipendien über 50 % des Basisprogrammpreises für die Länder England, Irland und die USA.
Wir vergeben jedes Jahr mehrere Stipendien für unsere Austauschprogramme, die wir aus unserem Stipendienfonds finanzieren. Diese so genannten "PI-Stipendien" sind Teilstipendien im Wert von je 50% des Basispreises. Du kannst dabei auswählen, in welches Land es für Dich gehen soll. Eine Bewerbung ist für den Schüleraustausch in Irland, England und in den USA möglich. Bei der Vergabe der PI-Stipendien achten wir vor allem auf folgende Kriterien:
  • Finanzielle Situation Deiner Familie
  • Soziales, gesellschaftliches und politisches Engagement
  • besonderes Interesse an fremden Kulturen und am Schüleraustausch
Hier findest Du alle weiteren Informationen zu unseren PI-Stipendien.

Zusammen mit unserem Dachverband, dem Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen (AJA), vergeben wir jedes Jahr AJA-Stipendien. Eine Bewerbung für die AJA-Stipendien ist über die Internetseite unseres Dachverbandes möglich.

Wenn Du bereits genau weißt, dass Du Deinen Schüleraustausch in den USA verbringen möchtest, bietet sich Dir die Chance auf ein PPP-Stipendium. Dabei handelt es sich um ein Stipendienprogramm des Deutschen Bundestages. Hier erfährst Du mehr über das Parlamentarische Patenschafts-Programm.

In unserem Privatschulprogramm bieten 6 unserer Partnerschulen Stipendien auf ihre Studiengebühren an. Hier findest Du die Schulen und weitere Informationen.
Aufgeschlossenheit und Anpassungsbereitschaft: Im Austausch wirst Du auf andere Lebensweisen, eine andere Kultur und einen anderen Alltag treffen. Darum ist es uns wichtig, dass Du offen für Neues bist und anderen Menschen und ihrer Kultur mit Toleranz begegnest. Nur so kann der Schüleraustausch für Dich zu einem positiven Erlebnis werden. Vielseitiges Interesse: Als Austauschschüler stehst Du vor der Aufgabe, Dich in ein ganz neues Umfeld einzuleben und Dir einen Alltag und einen Freundeskreis in einem anderen Land aufzubauen. Du wirst bald merken, dass es für diese Aufgabe von Vorteil ist, wenn Du Deine Interessen mit neuen Freunden und mit Deiner Gastfamilie teilen kannst. Genauso wichtig ist es natürlich, dass Du auch offen bist, neue Hobbies oder Sportarten auszuprobieren.

Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit: Als Austauschschüler trägst Du zu einem gewissen Grad auch Verantwortung. Du wirst Teil einer neuen Familie, die von Dir erwartet, dass Du Dich zuverlässig an ihre Regeln hältst. Du bist Gast an einer ausländischen Schule und möchtest dort bestimmt auch einen guten Eindruck hinterlassen. Uns ist es wichtig, dass Du Dir dieser Verantwortung bewusst bist, damit Du Dich an Deiner Schule und in Deiner Gastfamilie wohl fühlen kannst.

Schulnoten auf den letzten drei Zeugnissen: Je nach Austauschland spielen auch die Schulnoten eine Rolle, wenn es um die Eignung für ein Austauschprogramm geht. Vor allem in den USA sind die Schulen etwas strenger, wenn es um die Noten eines Austauschschülers geht. Folgende grobe Regeln können wir hier festhalten. Sie beziehen sich immer auf die letzten drei Jahreszeugnisse. Es sind in jedem Land auch immer Ausnahmen möglich:
Sobald Deine Eltern und Du die Entscheidung getroffen haben, dass Du Deinen Schüleraustausch mit Partnership International absolvieren willst, erhältst Du von uns Deine ausführlichen Bewerbungsunterlagen. Wie genau diese Unterlagen aussehen, richtet sich danach, ob Du Deinen Schüleraustausch in England, Irland oder in die USA verbringen willst. Folgende Punkte umfassen aber alle Bewerbungsunterlagen:
  • Du schreibst etwas über Dich selbst: Deine Hobbies, Deine Persönlichkeit, Dein Leben in Deutschland, Deine Familie und Freunde.
  • Du schreibst einen Brief an Deine zukünftige Gastfamilie, in dem Du Dich selbst vorstellst.
  • Du machst Angaben zu Deiner Gesundheit.
  • Dein Englischlehrer gibt uns eine Beurteilung über Deine schulischen Leistungen.

Beim Ausfüllen der Bewerbungsunterlagen kannst Du Dich mit Deinen Fragen jederzeit an uns wenden.
Auf Deinem Vorbereitungsseminar lernst Du aus erster Hand alles Wichtige, um Deinen Schüleraustausch erfolgreich zu meistern. Du wirst von ehemaligen Austauschschülern auf Deine Zeit im Ausland vorbereitet. Unsere Seminar-Teamer bereiten Dich auf vier große Themen vor, die für Deinen Schüleraustausch besonders wichtig sind:
  • Unterschiede zwischen Deutschland und Deinem Gastland
  • Vorbereitung auf das Leben in Deiner Gastfamilie
  • Informationen zum Schulalltag in Deinem Gastland
  • Workshops zu den Herausforderungen im Schüleraustausch und die gemeinsame Erarbeitung von Lösungsstrategien
Darüber hinaus hast Du natürlich auch Gelegenheit, unsere Seminar-Teamer nach ihren eigenen Erfahrungen im Schüleraustausch zu fragen. Und Du triffst auf Deinem Vorbereitungsseminar andere Austauschschüler, die mit Dir zusammen in den Schüleraustausch starten. Zusammen werdet Ihr auf dem dreitägigen Seminar in Workshops, Gruppenarbeiten und Planspielen viel Spaß haben und gut vorbereitet nach Hause zurückkehren.
Deine Gastfamilie wird von unserer Partnerorganisation direkt in England, Irland, Kanada oder in den USA ausgewählt. Bei der Auswahl der Gastfamilien achten unsere Partner vor allem auf das Interesse der Familie an der Kultur des Gastkindes und auch auf gemeinsame Interessen zwischen Gastfamilie und Gastkind. Alle Familien werden außerdem von einem Repräsentanten der Organisation im eigenen Zuhause besucht, um die Lebensumstände der Familie kennenzulernen.
Wenn Du im Sommer in Deinen Austausch startest, bekommst Du voraussichtlich im Juni, Juli oder August Bescheid, in welcher Familie Du wohnen wirst. Wenn Du im Januar in Deinen Austausch startest, wirst Du im Laufe des Dezembers die Information zu Deiner Gastfamilie bekommen.

Manchmal kann es vorkommen, dass die Information über die Gastfamilie erst kurz vor Deiner Abreise ankommt. Wir möchten Dir hier erklären, warum das passieren kann. Die Information zu Deiner Gastfamilie bekommen wir von unserer Partnerorganisation, sobald für Dich vor Ort alles organisiert ist. Wir und unsere Partnerorganisation können eine Platzierung in einer Familie erst akzeptieren und an Dich weitergeben, wenn Du auch einen Platz an einer geeigneten Schule in der Nähe Deiner Gastfamilie sicher hast. Außerdem stellt unsere Partnerorganisation sicher, dass Du einen persönlichen Ansprechpartner hast, der in der Nähe Deiner Gastfamilie wohnt. Dein lokaler Betreuer wird Dich als erster Ansprechpartner durch Dein Austauschjahr begleiten. Erst wenn alle diese Sachen geklärt sind, dürfen wir Dich informieren. Deswegen können wir Dir diese Informationen in seltenen Fällen erst kurz vor Deiner Abreise mitteilen. In der Regel erhältst Du Deine Platzierung allerdings nicht so kurzfristig.
Nein, das ist bei uns leider nicht möglich. Uns ist es wichtig, dass Du während Deines Austauschjahrs die Kultur Deines Gastlandes so kennenlernst, dass Du am Ende des Jahres vollkommen integriert bist. Dazu gehört auch, dass Du Dich an das Familienleben in einer fremden Kultur gewöhnst und selbstständig zurecht kommst. Das ist schwierig, wenn man bei Verwandten wohnt. Es ist aber möglich, dass Schüler ihre eigene Gastfamilie im Ausland vorschlagen. Das nennen wir ein Direct Placement. Die Familie muss trotzdem von unserer Partnerorganisation im jeweiligen Land auf ihre Eignung als Gastfamilie geprüft werden.
Wir bieten im Schüleraustausch USA die Angabe eines Staatenwunsches an, der mit einem Kostenaufwand von 750 Euro verbunden ist. Damit erhöhst Du die Chancen, in einem Bundesstaat Deiner Wahl zu leben. Es besteht keine Garantie, dass der Wunsch erfüllt werden kann. Sollte sich keine Gastfamilie im angegebenen Staat finden, erstatten wir den Aufpreis natürlich zurück und garantieren Dir eine Platzierung bei einer passenden Gastfamilie in einer anderen Region der USA.

In unserem Privatschulprogramm USA kannst Du Dir sogar Deine Schule aussuchen, und damit natürlich den Ort.

Du wirst während Deines Austauschs aber bald merken, dass jede Region schön ist, wenn man dort die richtigen Leute trifft. Denn der Erfolg eines Austausches hängt vielmehr von zwischenmenschlichen Begegnungen als von einer schönen Landschaft ab.

Folgendes können wir Dir zu den anderen Programmländern bezüglich der Region sagen:
  • Schüleraustausch England: Es kann für Dich fast überall hingehen. Viele unserer Schüler leben aber entweder im Süden der Insel, rund um die Metropolregion London oder aber in der Nähe einer der nördlichen Industriestädte.
  • Schüleraustausch Irland: Du lebst in der Grafschaft Wexford an der Südostküste Irlands. Wexford ist eine ländlich geprägte Region, bietet dafür aber wunderschöne Natur und ein Leben am Meer.
  • Schüleraustausch USA: Es kann für Dich in fast jeden Bundesstaat der USA gehen.
  • Schüleraustausch Kanada: Wir arbeiten mit Partnerschulen im Schuldistrikt Richmond zusammen, der sich in der Metropolregion Vancouver befindet.
Uns ist es wichtig, dass bei der Aufnahme eines Gastschülers niemals die finanzielle Motivation im Vordergrund steht, sondern immer das kulturelle Interesse einer Gastfamilie. Deswegen erhalten Gastfamilien auch keine Bezahlung, wenn sie einen Austauschschüler bei sich aufnehmen. In Irland und England gibt es einen Haushaltskostenzuschuss, der traditionell an alle Gastfamilien im Commonwealth-Gebiet gezahlt wird. Das hängt vor allem mit den hohen Nebenkosten für Strom und Wasser in diesen Ländern zusammen. Unsere Gastfamilien verdienen mit ihren Gastschülern aber niemals Geld. Daran möchten wir auch in der Zukunft festhalten.
In England und Irland benötigst Du keine zusätzliche Versicherung, da Deine deutschen Versicherungen auch im europäischen Ausland gelten. Bei einem Schüleraustausch in die USA kümmern wir uns um Deine Versicherung. Folgende Versicherungen werden wir für Dich abschließen. Sie gelten für den gesamten Aufenthalt im Ausland:
  • Krankenversicherung: Wenn Du im Ausland krank wirst, kannst Du ohne Probleme zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen. Leider können wir Vorerkrankungen nicht berücksichtigen.
  • Unfallversicherung: Solltest Du einen Unfall an der Schule oder im Straßenverkehr haben, wird der Schaden von der Versicherung getragen.
  • Haftpflichtversicherung: Es kann auch etwas kaputt gehen, das ist kein Weltuntergang. Unsere Versicherung kümmert sich um die Begleichung des entstandenen Schadens.
  • Reisegepäckversicherung: Es kommt eher selten vor, dass ein Gepäckstück verloren geht. Sollte das aber doch passieren, kommt unsere Versicherung für den Schaden auf.
Auf Deinen Flug in den Schüleraustausch darfst Du einen Koffer mit 20 – 23 Kilogramm, ein Handgepäckstück und einen weiteren persönlichen Gegenstand mitnehmen. Das hört sich zunächst nicht nach sehr viel Gepäck für fünf oder zehn Monate an. Bisher sind aber alle unsere Austauschschüler mit diesen Begrenzungen zurechtgekommen. Denn während Deines Schüleraustauschs wirst Du genau wie in Deinem Zuhause in Deutschland die Gelegenheit haben, Deine Kleidung zu waschen oder Dir Dinge nach- oder neu zu kaufen. Sachen, wie den Wintermantel oder die Winterschuhe, kannst Du Dir von Deinen Eltern auch per Paket schicken lassen.
Das oberste Gebot im Schüleraustausch ist: Kommunikation! Wenn Du Dich in Deiner Gastfamilie nicht wohl fühlst, musst Du das unbedingt ansprechen, damit wir Dir helfen können. Bei Herausforderungen im Schüleraustausch hast Du neben Deinen Eltern mehrere Personen, die Du ansprechen kannst.
  • Deine Gastfamilie: Natürlich ist es zuerst wichtig, mit Deiner Gastfamilie über die Situation zu sprechen. Denn vor allem in der Anfangszeit können durch die kulturellen Unterschiede und die fremde Sprache Missverständnisse entstehen, die im Gespräch schnell geklärt werden können. Deine Gastfamilie ist ein wichtiger Ansprechpartner und Du kannst mit Deinen Gedanken immer zu ihnen gehen.
  • Dein lokaler Betreuer im Gastland: Während Deines Schüleraustauschs hast Du einen Ansprechpartner, der bei unserer Partnerorganisation arbeitet. Der Ansprechpartner wohnt in Deiner Nähe und hilft Dir bei jeder Herausforderung weiter.
  • Notfallnummer im Gastland: Falls Dein Ansprechpartner einmal nicht erreichbar sein sollte, kannst Du bei akuten Problemen die Notfallnummer der Partnerorganisation anwählen. Sie ist rund um die Uhr erreichbar, so können viele Situationen schnell mit den hauptamtlichen Mitarbeitern gelöst werden.
  • Partnership-Büro in Deutschland: Deine Eltern in Deutschland können immer bei Partnership im Büro anrufen. Dort sind unsere hauptamtlichen Mitarbeiter tagsüber zu erreichen und unterstützen Dich und Deine Eltern, wenn es eine Herausforderung im Gastland gibt.
  • Dein E-Mail-Buddy: Wenn Du Dich für unser Sorglospaket entschieden hast, stellen wir Dir außerdem einen E-Mail-Buddy zur Seite. Unsere E-Mail-Buddies sind ehemalige Programmteilnehmer und wissen deshalb genau Bescheid, wie man sich als Austauschschüler fühlt.
Heimweh ist ganz normal, wenn man länger von zuhause weg ist. Manchmal reicht schon ein Anruf Deiner Eltern oder eine Nachricht von Freunden in Deutschland. Dann kommen die Gedanken daran, wie schön es doch Zuhause ist, von ganz allein. Ein bisschen Heimweh zu haben, ist auch total in Ordnung, solange Du Dich davon nicht vollkommen bestimmen lässt. Wir empfehlen Dir auf jeden Fall, über Deine Gefühle zu reden. Denn wie bereits gesagt: Kommunikation ist das wichtigste im Schüleraustausch. Rede mit Deiner Gastfamilie und Deinen neuen Freunden. Sprich Deinen lokalen Betreuer und/oder Deinen E-Mail-Buddy an und lass Dir Ratschläge geben. Gegen Heimweh im Schüleraustausch hilft aber vor allem, viel mit neuen Freunden und mit Deiner Gastfamilie zu unternehmen, sich ein neues Hobby an der Gastschule oder in einem Verein in der Stadt zu suchen. Je aktiver Du bist, desto besser lernst Du die Menschen und die Region, in der Du lebst, kennen. Du wirst bald merken, dass Dein Heimweh sich ganz von alleine verflüchtigt, weil Deine neues Zuhause immer mehr zu Deiner zweiten Heimat wird.
Wieder in Deutschland angekommen, stehen viele unserer ehemaligen Austauschschüler sprichwörtlich zwischen zwei Welten. Auch Du wirst vielleicht feststellen, dass die Welt zuhause nicht stehen geblieben ist. Die Heimat, die Du vor einigen Monaten verlassen hast, hat sich genauso verändert wie Du Dich selbst. Man spricht bei diesem Phänomen vom „Reverse Culture Shock“, also vom umgekehrten Kulturschock. Eine Möglichkeit, diesen umgekehrten Kulturschock zu überwinden, ist unser Nachbereitungsseminar für Austauschschüler. Dort hast Du die Gelegenheit, mit anderen frisch zurückgekehrten Austauschschülern über Deine Erfahrungen im Ausland und die Herausforderungen des Zurückkommens zu sprechen. Zusammen mit den Seminar-Teamern erarbeitet Du in kleinen Gruppen Lösungen und Tipps für die Überwindung des „Reverse Culture Shock“.
Claudia Kühne
Bei Fragen helfe ich
gerne weiter!
Telefon: 0221-913 97 33
Jessica Panitz
Bei Fragen helfe ich
gerne weiter!
Telefon: 0221-913 97 33
Stefan Krein
Bei Fragen helfe ich
gerne weiter!
Telefon: 0221-913 97 33