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Meine Anreise in die USA lief ziemlich reibungslos ab. Ich bin morgens von Frankfurt aus bis nach Chicago geflogen und von dort aus ging es für mich weiter nach Lincoln in Nebraska, wo mich meine Gastfamilie mit allen Familienmitgliedern schon erwartet hat.
Meine Gastfamilie besteht aus zwei Gasteltern und drei Kindern, zwei Mädchen und einem Jungen. Sie hatten für mich ein richtig süßes Poster gebastelt, worüber ich mich sehr gefreut habe. Danach sind wir gemeinsam nach Hause gefahren, was zum Glück nicht weit vom Flughafen entfernt ist. Dort haben sie mir mein Zimmer gezeigt, ich habe mich ein bisschen frisch gemacht und danach haben wir noch einen Spaziergang gemacht. Dabei haben wir uns unterhalten und uns ein bisschen näher kennengelernt.
Mein erster Tag an der Schule war einen Tag früher als der normale Schulbeginn. An diesem Tag habe ich meinen Stundenplan zusammengestellt, zwei andere Gastschüler kennengelernt und wurde einmal durch die Schule geführt. Außerdem wurde mir erklärt, wann und wie was passiert, und ich konnte schon die ersten Leute kennenlernen.
An meinem ersten richtigen Schultag hatte ich dann einen ganz normalen Schultag mit allen meinen Klassen. Ich habe mich vielen Lehrern vorgestellt und in den verschiedenen Fächern überall eine kleine Einführung bekommen. Die Fächer sind auf jeden Fall ganz anders als in Deutschland. Viele sind auch etwas außergewöhnlicher und machen sehr viel Spaß, zum Beispiel Culinary, Wood Works oder Architectural Design. Ich habe meine Kurse ausprobiert und bei einem Kurs auch gemerkt, dass ich ihn vielleicht wechseln möchte, weil er mir nicht so viel Spaß gemacht hat. Das war als Austauschschüler zum Glück ziemlich einfach möglich. Insgesamt habe ich mich in der Schule schon mit vielen Leuten unterhalten und immer mehr neue Menschen kennengelernt.
Ich selbst bin außerdem im Volleyball-Team und habe dort jeden Tag Training und bis zu zwei Spiele pro Woche. Ich habe schon viele nette Mädchen kennengelernt und auch Freunde gefunden. Es macht wirklich sehr viel Spaß.
Mein Alltag in den USA ist wirklich sehr spannend. Zwar habe ich jeden Tag die gleichen Kurse mit den gleichen Leuten, aber die Kurse machen mir wirklich sehr viel Spaß. Auch das tägliche Training ist richtig cool und der Zusammenhalt in der Mannschaft ist sehr groß. Besonders die Busfahrten zu den Spielen sind meistens ziemlich lustig, auch wenn sie manchmal ein bisschen langweilig sein können.
Auch mit meiner Gastfamilie verstehe ich mich sehr gut und fühle mich bei ihnen sehr wohl. Ein großer Unterschied zu Deutschland ist für mich auf jeden Fall die Ernährung. Aber auch daran gewöhnt man sich mit der Zeit und man lernt vieles davon wirklich zu lieben.
Ansonsten sind hier wirklich alle sehr nett, zuvorkommend und interessiert daran, mehr über Deutschland und auch über mich zu erfahren. Ich finde es wirklich schön, dass so viele Menschen neugierig auf meine Kultur sind und ich gleichzeitig so viel über das Leben in den USA lernen darf.
Ich freue mich sehr auf die nächsten Monate und bin gespannt, welche Erfahrungen noch auf mich zukommen!
Liebe Grüße
Anna
Charlies Auslandstagebuch USA