Mein erster Monat im Austausch

Hi,

ich bin vor ziemlich genau einem Monat in den USA gelandet und einerseits ist super viel passiert und andererseits kann ich kaum glauben, dass schon ein Monat rum ist.

Gastfamilie und neue Heimat

Ich bin unglaublich glücklich mit meiner Platzierung. Ich liebe die Nachbarschaft und die Region, aber auch mit meiner Gastfamilie verstehe ich mich super gut. Ich würde sagen, wenn ich diesen Monat unter ein Motto stellen würde, wäre es: „Es wird immer besser“. Ich genieße die gemeinsamen Abendessen und Wochenenden mit meiner Gastfamilie sehr, aber auch die Zeit, wenn ich mit dem Hund spazieren gehe und die Gegend erkunde.

Schule

Die ersten Tage in der Schule waren sehr überfordernd und stressig. Die Schule ist viel größer als meine in Deutschland und man braucht Zeit, um sich an die Unterrichtsstrukturen zu gewöhnen und natürlich daran, dass alles auf Englisch ist. Ich habe sehr coole Unterrichtsfächer wie zum Beispiel Töpfern und Orchester.

Cross Country

Seit kurzem trainiere ich nach der Schule mit dem Cross-Country Team. Ich hatte zuerst Angst davor, weil ich eigentlich keine große Läuferin bin und keinen großen Spaß am Joggen habe. Aber mein erstes Training war viel besser als ich erwartet hätte. Ich habe neue Menschen kennengelernt und auch wenn meine Beine danach höllischen Muskelkater hatten, hatte ich viel Spaß. Es war am Anfang kompliziert, in ein Sportteam zu kommen, weil ich die Tryouts (Probetrainings, bei denen man für die Mannschaften ausgewählt wird) verpasst habe. Aber an sich würde ich sagen, ich habe mich mittlerweile gut hier eingelebt.

Vorfreude

Natürlich gibt es trotzdem einige Tage, an denen ich meine Familie, Freunde und mein Leben in Deutschland vermisse. Vieles ist neu und überwältigend. Aber trotzdem überwiegen die schönen Momente und ich bin unfassbar dankbar, das alles hier erleben zu können. Ich freue mich auf den Herbst mit Homecoming, Halloween und Thanksgiving und bin gespannt, was mich noch alles hier erwartet.

Liebe Grüße Clara