Häufige Fragen
Corona

Hier haben wir alle häufigen Fragen zusammengestellt, die rund um das Thema Schüleraustausch in Corona-Zeiten häufig gestellt werden.

Übrigens: Wir haben auch FAQs zum Thema Schüleraustausch im Allgemeinen, zu den Ferienprogrammen und zum Gastfamilienprogramm. Informationen für Lehrer gibt es hier.

Häufige Fragen.

Ja. Wir sind in täglichem Kontakt mit unseren langjährigen internationalen Partnern und sprechen über die aktuelle Situation und inwieweit diese unsere Ausreiseprogramme beeinflusst. Dabei müssen wir, wie auch die meisten anderen Unternehmen, die Situation immer wieder neu bewerten und tun dies auch.

Unsere Winterausreise 2021/22 sowie die Sommerausreise 2021 verliefen planmäßig. Auch unsere Ausreisen im Sommer 2020 und im Winter 2020/21 konnten wir trotz Corona durchführen. Darum sind wir zuversichtlich, dass auch zukünftige Ausreisen planmäßig durchgeführt werden können.

Sollte sich an der aktuellen Situation etwas ändern, beispielsweise die Einreisebestimmungen eine Einreise nicht zulassen, werden wir, in Absprache mit unseren Partnern, eine verspätete Ausreise in Betracht ziehen.

Genau wie in Deutschland gibt es auch in den Ländern England, Irland, Kanada und USA, einige Veränderungen, die zu einer neuen Normalität geworden sind. So erleben es unsere Austauschschüler ganz aktuell. Die Maske gehört zum Alltag, genau wie der Abstand und der Verzicht auf Großveranstaltungen. Es gibt je nach Region und aktueller Situation virtuellen, Hybrid- oder Präsenzunterricht. Und so wie bei uns werden auch im Ausland Gastfamilien und Schüler zusammen mit unseren internationalen Partnern kreativ und gestalten sich einen neuen Alltag, der es möglich macht, Land und Leute kennenzulernen. So haben wir beispielsweise von einer Gastfamilie gehört, die die Austauschschülerin -mit Abstand- in der Nachbarschaft vorgestellt hat und nun Spaziergänge und Schnitzeljagden organisiert. Unsere Partner denken sich immer wieder neue Aktivitäten für unsere Schüler aus – teilweise finden diese virtuell statt, teilweise face-to-face. Weiterhin bieten viele Schulen z.B. in den USA extracurricular activities und clubs an. Unsere Austauschschüler erleben also einen anderen Alltag als vor Pandemiezeiten, der ihnen aber trotzdem eine schöne Zeit ermöglicht. Dies entspricht auch einem unserer wichtigsten Grundsätze interkulturelle Bildung: Es ist nicht besser oder schlechter – es ist nur anders!

Viele unserer aktuellen Austauschschüler berichten uns, dass die neue Normalität ihnen eine unglaublich enge Bindung zu ihrer Gastfamilie schenkt. In diesem Erfahrungsbericht unserer Teilnehmerin Charlotte aus dem Schuljahr 2020/21 erzählt sie zum Beispiel von den lustigen Aktivitäten, die sie gemeinsam mit ihrer Gastfamilie zuhause unternommen hat, wie Trivia Friday, Brettspiele und Deutsche Gerichte kochen. Auch unsere Instagram „Takeover“ bieten einen guten Einblick in das aktuelle Geschehen. Wirf gern einen Blick in unsere Highlights, in denen wir die vergangenen Takeover präsentieren. So bekommst Du eine Idee, wie der Alltag unserer Austauschschüler während Corona aussieht.

Auch wir können nicht in die Zukunft schauen aber glauben fest daran, dass Schüleraustausch in dieser Zeit sinnvoll und möglich ist und wir können versprechen, dass wir als kleine familiäre Organisation alles dafür tun werden gemeinsam mit Ihnen und Euch zu guten Entscheidungen kommen.

Der interkulturelle Austausch liegt uns am Herzen. Gerade in diesen Zeiten ist das Verständnis aller Länder und Kulturen besonders essentiell. Und so lange Austausch und möglich und sinnvoll ist halten wir daran fest.

Stand: 10. November 2021
England und Irland:
Für unsere Programme in England und Irland benötigst Du einen vollständigen Covid-19-Impfschutz. Generell empfehlen wir allen Teilnehmenden die Impfungen nach der Stiko-Tabelle.
Kanada:
Für unsere Programme in Kanada benötigst Du einen vollständigen Covid-19-Impfschutz. Wir fragen zwar den aktuellen restlichen Impfstatus unserer Teilnehmenden ab, dieser ist aber nicht relevant für die Programmteilnahme. Auch hier empfehlen wir den Impfschutz nach Stiko-Tabelle.
USA:
Für die USA ist die vollständige Covid-19 Schutzimpfung in jedem Fall verpflichtend. Zusätzlich sind für den Schulbesuch erforderlich:
  • 4-5 x Polio Impfungen (je nach Alter und Ietzter Impfung)
  • 4-5 x TDaP (Tetanus, Diphtherie und Pertussis: je nach Alter und letzter Impfung, es muss zwingend innerhalb der letzten Jahre eine Auffrischung in Form einer Kombinationsimpfung mit azellulärer Pertussis verwendet werden, also TDaP)
  • 3 x Hepatitis B (Achtung, andere Impfabstände als in D)
  • 2 x MMR (Masern, Röteln & Mumps: Nur Impfung nach dem 1. Geburtstag werden gezählt)
  • 2 x Windpocken (nur Impfungen nach dem 1. Geburtstag werden gezählt). Sollte der Arzt eine Erkrankung mit Datum bestätigen (z.B. Masern, Windpocken), muss nicht geimpft werden.
Je nach Bundesstaat verpflichtend:
  • 2x Hepatitis A
  • 1 – 2x MCV4 (Meningokokken ACWY)
Zusätzlich ist für die USA ein aktueller negativer Tuberkulose Nachweis erforderlich. Die Schulen in den USA arbeiten nach einem anderen Impfschema als wir hier in Deutschland. Die Vorgaben unterscheiden sich je nach Bundesstaat und teils auch nach School District.
Die aufnehmende Schule entscheidet über die Vollständigkeit der Impfungen und kann Schüler vom Schulbesuch ausschließen, bis die erforderlichen Auffrischungsimpfungen vor Ort auf eigene Kosten erfolgt sind.

Für den Fall, dass Sie es nach Vertragsabschluss den Entschluss fassen müssen, dass ihr Kind nicht ins Ausland gehen wird, fallen Stornokosten an. Die Höhe der Kosten hängt vom Zeitpunkt ab: Wenn Sie sich erst kurz vor Ausreise gegen den Austausch entscheiden, fallen höhere Stornokosten an als Monate im Voraus. Diese Stornokosten sind in Ihrem Vertrag gestaffelt festgehalten und hängen vom jeweiligen Programmpreis ab. Auch im Falle eines Programmabbruchs fallen Storno- bzw. Programmkosten an.

Das hängt damit zusammen, dass viele Kosten im Rahmen eines Schüleraustauschs bereits vor dem eigentlichen Austausch entstehen, die sogenannten „Reisevorleistungen“, während die Kosten, die beim eigentlichen Auslandsaufenthalt anfallen, eher gering sind (z.B. Versicherungsbeiträge). Zum Zeitpunkt der Ausreise haben wir Sie und Ihr Kind oft bereits seit Monaten betreut und mit Ihnen gemeinsam bestmögliche Optionen in Zeiten von Corona besprochen. Die Begleitung des Bewerbungsprozesses, das Vorbereitungsseminar, die Vorbereitung für die Eltern, die Suche nach einer passenden Schule und Gastfamilie durch unsere Partner sind nur einige Faktoren, die Kosten verursachen. Der Einsatz unserer Mitarbeitern lässt sich zwar kaum beziffern, aber durch die Arbeit unserer internationalen Partner, die Buchung von Seminarhäusern etc. entstehen bereits sehr früh Kosten für uns.

Eine Rückerstattung aller Kosten im Falle eines Stornos oder Programmabbruchs ist daher nicht möglich, wobei wir immer versuchen, Ihnen im Rahmen unserer Möglichkeiten entgegenzukommen. Im Falle eines Abbruchs kann in der Regel nur ein geringer Betrag erstattet werden.

Der Fall liegt anders, falls wir das Programm absagen müssen, da z.B. ein Einreiseverbot herrscht. Diesen Fall finden Sie weiter unten genauer erklärt.

Oftmals fällt das Stichwort Reisewarnung. Nach Rückfrage beim Auswärtigen Amt können wir bestätigen, dass Reisewarnungen kein Reiseverbot darstellen. Schüleraustauschprogramme sind keine touristische Reise (auf die die Reisewarnung größtenteils abzielt), sondern es geht darum, eine neue Kultur im Zusammenleben mit einer Gastfamilie zu erleben, am Unterricht im Gastland teilzunehmen und Freude an gemeinsame Aktivitäten und einer anderen Kultur zu haben.

Einerseits sind wir nach rechtlicher Sicht ein Reiseveranstalter, für den das Pauschalreiserecht gilt. Andererseits wird uns zugestanden, dass wir einen Großteil der Leistungen bereits vor der Ausreise erbringen. Als Reiseveranstalter sind wir in diesem Fall verpflichtet, Ihnen alle geleisteten Zahlungen zurück zu überweisen.

Gleichzeitig haben wir bereits seit vielen Monaten an der Vermittlung Ihres Kindes und mit Ihnen gearbeitet: Wir arbeiten mit vielen Teilnehmenden bereits seit einem halben oder ganzen Jahr und haben viel Zeit und Geld in Programme investiert, die letztendlich so nicht stattfinden können, wenn sie abgesagt werden müssen. Eine Kostenbeteiligung in der Höhe der ersten Anzahlung (15 %) halten wir daher für fair. Auch diesen Betrag behalten wir nicht einfach ein, wenn die Reise abgesagt werden müsste. Sie entscheiden, ob Sie unsere Arbeit mit dem Betrag wertschätzen und auch für die Zukunft unterstützen.

Derzeit blicken wir auf sehr viele erfolgreich gestartete und durchgeführte Programme mit Start im Sommer 2020, im Winter 2020/21, im Sommer 2021 sowie im Winter 2021/22, mit denen wir Schülern und Gastfamilien das Erlebnis Schüleraustausch auch in dieser besonderen Zeit ermöglichen können. Auch für die Zukunft sind wir deswegen optimistisch und freuen uns auf die kommenden Ein- und Ausreisen der Schüler.

Ja! Jeden Tag melden sich interessierte Familien bei unseren Partnern und sind auf der Suche nach ihrem zukünftigen internationalen Familienmitglied. Natürlich gibt es auch Familien, die eigentlich in diesen Zeiten ein Gastkind aufnehmen wollten, es jedoch aufgrund beruflicher Veränderungen durch Corona nicht können. Es gibt aber auch sehr viele Familien, die sich ganz besonders darauf freuen, ein Gastkind aus Deutschland aufzunehmen und ihr oder ihm Haus und Herz zu öffnen. Wie bei uns in Deutschland gab es auch in unseren Gastländern Beschränkungen und Kontaktverbote, so dass die Aussicht auf ein neues Familienmitglied in vielen Familien große Vorfreude hervorruft.

Welche Form von Unterricht angeboten werden kann (nur Präsenzunterricht, Online- und Präsenzunterricht im Hybrid-Modell oder nur Online-Unterricht) richtet sich nach den lokalen behördlichen Vorgabe und ist abhängig von der Corona-Lage vor Ort. Von Schule zu Schule und auch von Land zu Land kann es daher unterschiedlich sein.
Aktuell ist in allen unseren Zielländern, genau wie in Deutschland, in der Regel Präsenzunterricht möglich. Schülern, die sich in Quarantäne befinden, kann in der Regel eine digitale Teilnahme am Unterricht ermöglicht werden. Besonders die Schulen in den USA konnten in den vergangenen Monaten technisch sehr gut ausgestattet werden, sodass sogar Schüler in Isolation meist kaum Unterricht verpassen.
Grundsätzlich ist es nicht auszuschließen, dass Schüler in Abhängigkeit von der Corona-Lage zumindest teilweise oder einige Wochen lang online unterrichtet werden, so wie es in den letzten Schuljahren auch in Deutschland immer mal wieder der Fall war.
Wir haben außerdem die Rückmeldung erhalten, dass der Großteil von Schulen auch weiterhin offen für die Aufnahme eines Austauschschülers ist und sich darauf freut, internationale Gastschüler an ihrer Schule zu begrüßen.

Natürlich wird sie das! Denn es ist ganz individuell und persönlich DEINE Austauscherfahrung – nicht die Deines Klassenkameraden oder Nachbarn. Ein Schüleraustausch ist für jeden einzelnen Schüler und jede einzelne Gastfamilie einzigartig und daran ändert auch Corona nichts. Im Gegenteil: Du erlebst etwas, das Deinen Austausch noch besonderer macht, als er ohnehin schon wäre, und lernst noch mehr Facetten Deiner zweiten Heimat kennen. So, wie sich in Deutschland bereits ein neues „normal“ eingestellt hat, so ist dies auch weltweit der Fall.

Sollte für Euch oder Eure Eltern der Wunsch nach weiteren Zusatzleistungen oder Informationen zu Versicherungsangeboten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bestehen, verweisen wir hier auf die Würzburger-Versicherung. Die Würzburger bietet die Reiserücktrittsversicherungen für unsere Programme an. Die Reiserücktrittsversicherung ermöglicht einen Reiserücktritt aufgrund einer Corona-Erkrankung. Falls Ihr mit dem Corona-Virus diagnostiziert werdet, und Ihr deswegen Euren Austausch nicht antreten könnt, seid Ihr durch die Versicherung gedeckt. Sprecht uns gern an, wenn Ihr weitere Informationen dazu haben möchtet.

Bei unseren Austauschschülern aus Kolumbien und Italien setzen wir einen vollständigen Impfschutz für die Programmteilnahme in Deutschland voraus. In Kolumbien bedeutet dies eine 2-fache Impfung, geboostert werden Jugendlich dort aktuell nicht. Für die Teilnehmenden im CBYX/PPP wird eine Impfung strengstens empfohlen und nahegelegt. Die meisten Teilnehmenden sind bei Einreise nach Deutschland daher auch vollständig geimpft.