Häufige Fragen zum Schüleraustausch

Ist ein Schüleraustausch in Zeiten von G8 überhaupt noch sinnvoll? Wann kann ich ohne Probleme ins Ausland gehen?

Seit der Verkürzung der Schulzeit im Rahmen von G8 wird immer wieder die Frage gestellt, ob ein Schüleraustausch überhaupt noch sinnvoll oder gar möglich ist. Wir sagen zu beiden Fragen ganz deutlich „Ja“. Ein Auslandsaufenthalt ist auf jeden Fall kein verlorenes Jahr, sondern in vielerlei Hinsicht ein Gewinn für die persönliche Entwicklung. Wann der richtige Zeitpunkt ist und welche Möglichkeiten es gibt, hängt von individuellen Aspekten und vor allem den jeweiligen Regelungen der Bundesländer ab. Konkret gibt es aber folgende Möglichkeiten, einen Schüleraustausch in die Schullaufbahn zu integrieren:

  • Du startest nach der neunten Klasse in Deinen Schüleraustausch und verbringst die zehnte Klasse komplett im Ausland. Nach Deiner Rückkehr kannst Du entweder zu Beginn der zehnten Klasse wieder einsteigen oder Du rückst gleich in die elfte Klasse vor.
  • Du startest nach der zehnten Klasse in Deinen Schüleraustausch und steigst nach Deiner Rückkehr in der elften Klasse wieder ein. Du schiebst also ein zusätzliches Schuljahr im Ausland in Deine Schullaufbahn ein. Eine Anerkennung der im Ausland erbrachten Leistungen ist in diesem Fall meist ausgeschlossen.
  • Teilweise ist es auch möglich, sich die elfte Klasse im Ausland trotz Schulzeitverkürzung anrechnen zu lassen. Dies regelt jedoch jedes Bundesland unterschiedlich.

Über die jeweilige Regelung in Deinem Bundesland kannst Du Dich auf der Internetseite des Arbeitskreises gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen informieren. Unser Dachverband setzt sich für eine Vereinheitlichung der Anerkennung von Austauschprogrammen in den einzelnen Bundesländern ein. Wir empfehlen Dir in jedem Fall, mit Deiner Schule zu sprechen, was für Dich individuell möglich ist.

In welchen Ländern kann ich mit Partnership International meinen Schüleraustausch verbringen?

Dein Schüleraustausch mit Partnership International führt Dich für mehrere Monate in eines von drei Ländern. Du besuchst dort eine öffentliche Schule und lebst in einer Gastfamilie. Mit unseren Austauschprogrammen hast Du die Chance, eine zweite Heimat in der Ferne zu gewinnen. Denn Du bist mehr als nur ein Tourist, Du lebst den wirklichen Alltag in Deinem Gastland, schließt Freundschaften und wirst Teil einer Familie!

Hier findest Du mehr Informationen zum längerfristigen Schüleraustausch.

Schüleraustausch mit Start im Sommer oder im Frühjahr:

Wann sollte ich mich am besten für ein Auslandsjahr bewerben?

Ein Schuljahr im Ausland benötigt viel Vorbereitung. Deshalb solltest Du mindestens ein Jahr vor Deinem Schüleraustausch mit der Planung anfangen. Je mehr Zeit Du bis zu Deinem Austausch hast, desto entspannter ist für Dich und Deine Eltern die Vorbereitung und Organisation hier in Deutschland.

Für einen Austausch ab dem Sommer 2017 kannst Du Dich jetzt schon bei uns bewerben. Der späteste Bewerbungszeitpunkt für die Sommerausreise 2017 ist der 31. März 2017. Bei einer sehr späten Bewerbung kann es Dir aber passieren, dass schon alle Plätze für Dein Wunschland belegt sind. Wir empfehlen Dir deshalb Deine erste unverbindliche Bewerbung frühzeitig anzugehen und ganz nebenbei von unseren Early Bird-Rabatt zu profitieren. Wir vergeben für die ersten fünf Teilnehmer für das Schuljahr 2017/2018 einen Rabatt von 1.000 Euro und für die nächsten 15 Teilnehmer einen Rabatt von 500 Euro.

Ganz nebenbei erhöhst Du bei einer frühzeitigen Bewerbung Deine Chancen auf ein Stipendium. Denn auch bei Partnership International endet der Bewerbungszeitraum für Stipendien früher als die eigentliche Bewerbungsfrist. Noch bis zum 15. November 2016 kannst Du Dich bei Partnership International für die PI-Stipendien im Wert von 5.000 Euro bewerben, wenn Du ab Sommer 2017 ins Ausland gehen willst.

Bietet ihr von Partnership International e.V. auch Stipendien an?

Wir vergeben jedes Jahr mehrere Stipendien für unsere Austauschprogramme, die wir aus unserem Stipendienfonds finanzieren. Derzeit vergeben wir zwei Teilstipendien im Wert von je 5.000 Euro für den Schüleraustausch im Schuljahr 2017/2018. Du kannst dabei auswählen, in welches Land es für Dich gehen soll. Eine Bewerbung ist für den Schüleraustausch in Irland, England und in den USA möglich. Bei der Vergabe der PI-Stipendien achten wir vor allem auf folgende Kriterien:

  • Finanzielle Situation Deiner Familie
  • Soziales, gesellschaftliches und politisches Engagement
  • besonderes Interesse an fremden Kulturen und am Schüleraustausch

Hier findest Du alle weiteren Informationen zu unseren PI-Stipendien.

Zusammen mit unserem Dachverband, dem Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen (AJA), vergeben wir zwei AJA-Stipendien über 50 Prozent des Programmpreises. Eine Bewerbung für die AJA-Stipendien ist über die Internetseite unseres Dachverbandes möglich.

Woran macht ihr fest, ob ein Jugendlicher geeignet ist, einen Schüleraustausch zu absolvieren?

Aufgeschlossenheit und Anpassungsbereitschaft: Im Austausch wirst Du auf andere Lebensweisen, eine andere Kultur und einen anderen Alltag treffen. Darum ist es uns wichtig, dass Du offen für Neues bist und anderen Menschen und ihrer Kultur mit Toleranz begegnest. Nur so kann der Schüleraustausch für Dich zu einem positiven Erlebnis werden.

Vielseitiges Interesse: Als Austauschschüler stehst Du vor der Aufgabe, Dich in ein ganz neues Umfeld einzuleben und Dir einen Alltag und einen Freundeskreis in einem anderen Land aufzubauen. Du wirst bald merken, dass es für diese Aufgabe von Vorteil ist, wenn Du Deine Interessen mit neuen Freunden und mit Deiner Gastfamilie teilen kannst. Genauso wichtig ist es natürlich, dass Du auch offen bist, neue Hobbies oder Sportarten auszuprobieren.

Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit: Als Austauschschüler trägst Du zu einem gewissen Grad auch Verantwortung. Du wirst Teil einer neuen Familie, die von Dir erwartet, dass Du Dich zuverlässig an ihre Regeln hältst. Du bist Gast an einer ausländischen Schule und möchtest dort bestimmt auch einen guten Eindruck hinterlassen. Uns ist es wichtig, dass Du Dir dieser Verantwortung bewusst bist, damit Du Dich an Deiner Schule und in Deiner Gastfamilie wohl fühlen kannst.

Schulnoten auf den letzten drei Zeugnissen: Je nach Austauschland spielen auch die Schulnoten eine Rolle, wenn es um die Eignung für ein Austauschprogramm geht. Vor allem in den USA sind die Schulen etwas strenger, wenn es um die Noten eines Austauschschülers geht. Folgende grobe Regeln können wir hier festhalten. Sie beziehen sich immer auf die letzten drei Jahreszeugnisse. Es sind in jedem Land auch immer Ausnahmen möglich:

Wie sehen die Bewerbungsunterlagen von Partnership International aus?

Sobald Deine Eltern und Du die Entscheidung getroffen haben, dass Du Deinen Schüleraustausch mit Partnership International absolvieren willst, erhältst Du von uns Deine ausführlichen Bewerbungsunterlagen. Wie genau diese Unterlagen aussehen, richtet sich danach, ob Du Deinen Schüleraustausch in England, Irland oder in die USA verbringen willst. Folgende Punkte umfassen aber alle Bewerbungsunterlagen:

  • Du schreibst etwas über Dich selbst: Deine Hobbies, Deine Persönlichkeit, Dein Leben in Deutschland, Deine Familie und Freunde.
  • Du schreibst einen Brief an Deine zukünftige Gastfamilie, in dem Du Dich selbst vorstellst.
  • Du machst Angaben zu Deiner Gesundheit.
  • Dein Englischlehrer gibt uns eine Beurteilung über Deine schulischen Leistungen.

Beim Ausfüllen der Bewerbungsunterlagen kannst Du Dich mit Deinen Fragen jederzeit an uns wenden.

Was lerne ich genau auf dem Vorbereitungsseminar von Partnership International?

Auf Deinem Vorbereitungsseminar lernst Du aus erster Hand alles Wichtige, um Deinen Schüleraustausch erfolgreich zu meistern. Du wirst von ehemaligen Austauschschülern auf Deine Zeit im Ausland vorbereitet. Unsere Seminar-Teamer bereiten Dich auf vier große Themen vor, die für Deinen Schüleraustausch besonders wichtig sind:

  • Unterschiede zwischen Deutschland und Deinem Gastland
  • Vorbereitung auf das Leben in Deiner Gastfamilie
  • Informationen zum Schulalltag in Deinem Gastland
  • Workshops zu den Herausforderungen im Schüleraustausch und die gemeinsame Erarbeitung von Lösungsstrategien

Darüber hinaus hast Du natürlich auch Gelegenheit, unsere Seminar-Teamer nach ihren eigenen Erfahrungen im Schüleraustausch zu fragen. Und Du triffst auf Deinem Vorbereitungsseminar andere Austauschschüler, die mit Dir zusammen in den Schüleraustausch starten. Zusammen werdet Ihr auf dem dreitägigen Seminar in Workshops, Gruppenarbeiten und Planspielen viel Spaß haben und gut vorbereitet nach Hause zurückkehren.

Wie wählt Partnership International meine Gastfamilie im Ausland aus?

Deine Gastfamilie wird von unserer Partnerorganisation direkt in England, Irland oder in den USA ausgewählt. Bei der Auswahl der Gastfamilien achten unsere Partner vor allem auf das Interesse der Familie an der Kultur des Gastkindes und auch auf gemeinsame Interessen zwischen Gastfamilie und Gastkind. Alle Familien werden außerdem von einem Repräsentanten der Organisation im eigenen Zuhause besucht, um die Lebensumstände der Familie kennenzulernen.

Wann erfahre ich, in welcher Gastfamilie ich während meines Schüleraustauschs leben werde?

Wenn Du im Sommer in Deinen Austausch startest, bekommst Du voraussichtlich im Juni, Juli oder August Bescheid, in welcher Familie Du wohnen wirst. Wenn Du im Januar in Deinen Austausch startest, wirst Du im Laufe des Dezembers die Information zu Deiner Gastfamilie bekommen.

Manchmal kann es vorkommen, dass die Information über die Gastfamilie erst kurz vor Deiner Abreise ankommt. Wir möchten Dir hier erklären,warum das passieren kann. Die Information zu Deiner Gastfamilie bekommen wir von unserer Partnerorganisation, sobald für Dich vor Ort alles organisiert ist. Wir und unsere Partnerorganisation können eine Platzierung in einer Familie erst akzeptieren und an Dich weitergeben, wenn Du auch einen Platz an einer geeigneten Schule in der Nähe Deiner Gastfamilie sicher hast. Außerdem stellt unsere Partnerorganisation sicher, dass Du einen persönlichen Ansprechpartner hast, der in der Nähe Deiner Gastfamilie wohnt. Dein lokaler Betreuer wird Dich als erster Ansprechpartner durch Dein Austauschjahr begleiten.

Kann ich während meinem Schüleraustausch auch bei Verwandten wohnen?

Nein, das ist bei uns leider nicht möglich. Uns ist es wichtig, dass Du während Deines Austauschjahrs die Kultur Deines Gastlandes so kennenlernst, dass Du am Ende des Jahres vollkommen integriert bist. Dazu gehört auch, dass Du Dich an das Familienleben in einer fremden Kultur gewöhnst und selbstständig zurecht kommst. Das ist schwierig, wenn man bei Verwandten wohnt. Es ist aber möglich, dass Schüler ihre eigene Gastfamilie im Ausland vorschlagen. Das nennen wir ein Direct Placement. Die Familie muss trotzdem von unserer Partnerorganisation im jeweiligen Land auf ihre Eignung als Gastfamilie geprüft werden.

Kann ich mir bei einem Schüleraustausch aussuchen, wo ich im Gastland leben werde?

Wir bieten im Schüleraustausch USA die Angabe eines Staatenwunsches an, der mit einem Kostenaufwand von 750 Euro verbunden ist. Du wirst während Deines Austauschs aber bald merken, dass jede Region schön ist, wenn man dort die richtigen Leute trifft. Denn der Erfolg eines Austausches hängt vielmehr von zwischenmenschlichen Begegnungen als von einer schönen Landschaft ab. Folgendes können wir Dir zu den einzelnen Programmländern bezüglich der Region sagen:

  • Schüleraustausch England: Es kann für Dich fast überall hingehen. Viele unserer Schüler leben aber entweder im Süden der Insel, rund um die Metropolregion London oder aber in der Nähe einer der nördlichen Industriestädte.
  • Schüleraustausch Irland: Du lebst in der Grafschaft Wexford an der Südostküste Irlands. Wexford ist eine ländlich geprägte Region, bietet dafür aber wunderschöne Natur und ein Leben am Meer.
  • Schüleraustausch USA: Du kannst einen Staatenwunsch angeben (Aufpreis 750 Euro). Damit erhöhst Du die Chancen, in einem Bundesstaat Deiner Wahl zu leben. Es besteht keine Garantie, dass der Wunsch erfüllt werden kann. Sollte sich keine Gastfamilie im angegebenen Staat finden, erstatten wir den Aufpreis natürlich zurück und garantieren Dir eine Platzierung bei einer passenden Gastfamilie in einer anderen Region der USA.

Werden Gastfamilien im Ausland bezahlt?

Uns ist es wichtig, dass bei der Aufnahme eines Gastschülers niemals die finanzielle Motivation im Vordergrund steht, sondern immer das kulturelle Interesse einer Gastfamilie. Deswegen erhalten Gastfamilien auch keine Bezahlung, wenn sie einen Austauschschüler bei sich aufnehmen. In Irland und England gibt es einen Haushaltskostenzuschuss, der traditionell an alle Gastfamilien im Commonwealth-Gebiet gezahlt wird. Das hängt vor allem mit den hohen Nebenkosten für Strom und Wasser in diesen Ländern zusammen. Unsere Gastfamilien verdienen mit ihren Gastschülern aber niemals Geld. Daran möchten wir auch in der Zukunft festhalten.

Bin ich im Gastland auch versichert?

In England und Irland benötigst Du keine zusätzliche Versicherung, da Deine deutschen Versicherungen auch im europäischen Ausland gelten. Bei einem Schüleraustausch in die USA kümmern wir uns um Deine Versicherung. Folgende Versicherungen werden wir für Dich abschließen. Sie gelten für den gesamten Aufenthalt im Ausland:

  • Krankenversicherung: Wenn Du im Ausland krank wirst, kannst Du ohne Probleme zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen. Leider können wir Vorerkrankungen nicht berücksichtigen.
  • Unfallversicherung: Solltest Du einen Unfall an der Schule oder im Straßenverkehr haben, wird der Schaden von der Versicherung getragen.
  • Haftpflichtversicherung: Es kann auch etwas kaputt gehen, das ist kein Weltuntergang. Unsere Versicherung kümmert sich um die Begleichung des entstandenen Schadens.
  • Reisegepäckversicherung: Es kommt eher selten vor, dass ein Gepäckstück verloren geht. Sollte das aber doch passieren, kommt unsere Versicherung für den Schaden auf.

Was kommt für ein Schuljahr im Ausland eigentlich alles in meinen Koffer?

Auf Deinen Flug in den Schüleraustausch darfst Du einen Koffer mit 20 – 23 Kilogramm, ein Handgepäckstück und einen weiteren persönlichen Gegenstand mitnehmen. Das hört sich zunächst nicht nach sehr viel Gepäck für fünf oder zehn Monate an. Bisher sind aber alle unsere Austauschschüler mit diesen Begrenzungen zurechtgekommen. Denn während Deines Schüleraustauschs wirst Du genau wie in Deinem Zuhause in Deutschland die Gelegenheit haben, Deine Kleidung zu waschen oder Dir Dinge nach- oder neu zu kaufen. Sachen, wie den Wintermantel oder die Winterschuhe, kannst Du Dir von Deinen Eltern auch per Paket schicken lassen.

Was kann ich tun, wenn ich mich bei meiner Gastfamilie nicht wohl fühle?

Das oberste Gebot im Schüleraustausch ist: Kommunikation! Wenn Du Dich in Deiner Gastfamilie nicht wohl fühlst, musst Du das unbedingt ansprechen, damit wir Dir helfen können. Bei Herausforderungen im Schüleraustausch hast Du neben Deinen Eltern mehrere Personen, die Du ansprechen kannst.

  • Deine Gastfamilie: Natürlich ist es zuerst wichtig, mit Deiner Gastfamilie über die Situation zu sprechen. Denn vor allem in der Anfangszeit können durch die kulturellen Unterschiede und die fremde Sprache Missverständnisse entstehen, die im Gespräch schnell geklärt werden können. Deine Gastfamilie ist ein wichtiger Ansprechpartner und Du kannst mit Deinen Gedanken immer zu ihnen gehen.
  • Dein lokaler Betreuer im Gastland: Während Deines Schüleraustauschs hast Du einen Ansprechpartner, der bei unserer Partnerorganisation arbeitet. Der Ansprechpartner wohnt in Deiner Nähe und hilft Dir bei jeder Herausforderung weiter.
  • Notfallnummer im Gastland: Falls Dein Ansprechpartner einmal nicht erreichbar sein sollte, kannst Du bei akuten Problemen die Notfallnummer der Partnerorganisation anwählen. Sie ist rund um die Uhr erreichbar, so können viele Situationen schnell mit den hauptamtlichen Mitarbeitern gelöst werden.
  • Partnership-Büro in Deutschland: Deine Eltern in Deutschland können immer bei Partnership im Büro anrufen. Dort sind unsere hauptamtlichen Mitarbeiter tagsüber zu erreichen und unterstützen Dich und Deine Eltern, wenn es eine Herausforderung im Gastland gibt.
  • Dein E-Mail-Buddy: Wenn Du Dich für unser Sorglospaket entschieden hast, stellen wir Dir außerdem einen E-Mail-Buddy zur Seite. Unsere E-Mail-Buddies sind ehemalige Programmteilnehmer und wissen deshalb genau Bescheid, wie man sich als Austauschschüler fühlt.

Was kann ich tun, wenn mich das Heimweh nicht los lässt?

Heimweh ist ganz normal, wenn man länger von zuhause weg ist. Manchmal reicht schon ein Anruf Deiner Eltern oder eine Nachricht von Freunden in Deutschland. Dann kommen die Gedanken daran, wie schön es doch Zuhause ist, von ganz allein. Ein bisschen Heimweh zu haben, ist auch total in Ordnung, solange Du Dich davon nicht vollkommen bestimmen lässt. Wir empfehlen Dir auf jeden Fall, über Deine Gefühle zu reden. Denn wie bereits gesagt: Kommunikation ist das wichtigste im Schüleraustausch. Rede mit Deiner Gastfamilie und Deinen neuen Freunden. Sprich Deinen lokalen Betreuer und/oder Deinen E-Mail-Buddy an und lass Dir Ratschläge geben. Gegen Heimweh im Schüleraustausch hilft aber vor allem, viel mit neuen Freunden und mit Deiner Gastfamilie zu unternehmen, sich ein neues Hobby an der Gastschule oder in einem Verein in der Stadt zu suchen. Je aktiver Du bist, desto besser lernst Du die Menschen und die Region, in der Du lebst, kennen. Du wirst bald merken, dass Dein Heimweh sich ganz von alleine verflüchtigt, weil Deine neues Zuhause immer mehr zu Deiner zweiten Heimat wird.

Was kann ich tun, um mich in Deutschland wieder gut einzuleben?

Wieder in Deutschland angekommen, stehen viele unserer ehemaligen Austauschschüler sprichwörtlich zwischen zwei Welten. Auch Du wirst vielleicht feststellen, dass die Welt zuhause nicht stehen geblieben ist. Die Heimat, die Du vor einigen Monaten verlassen hast, hat sich genauso verändert wie Du Dich selbst. Man spricht bei diesem Phänomen vom „Reverse Culture Shock“, also vom umgekehrten Kulturschock. Eine Möglichkeit, diesen umgekehrten Kulturschock zu überwinden, ist unser Nachbereitungsseminar für Austauschschüler. Dort hast Du die Gelegenheit, mit anderen frisch zurückgekehrten Austauschschülern über Deine Erfahrungen im Ausland und die Herausforderungen des Zurückkommens zu sprechen. Zusammen mit den Seminar-Teamern erarbeitet Du in kleinen Gruppen Lösungen und Tipps für die Überwindung des „Reverse Culture Shock“.

In welchen Ferien kann ich mit Partnership International ins Ausland gehen und wohin?

Unsere Kurzzeitprogramme sind Ferienprogramme für Schüler und in fast allen Schulferien möglich. Ein Schüleraustausch in den Ferien ist perfekt für Jugendliche geeignet, die für eine kürzeren Zeitraum ein anderes Land entdecken wollen.

Ganzjährig ist die Teilnahme an unserem Sprachenprogramm in England möglich. Dieses individuell gestaltete Kurzzeitprogramm beinhaltet exklusiven Einzelunterricht bei einem Sprachlehrer und das Leben in einer Gastfamilie. Den Starttermin und die Dauer kannst Du so festlegen, wie es für Dich passt. Wir planen Dein Sprachenprogramm für Dich persönlich.

Kurzzeitprogramme in den Osterferien

In den Osterferien kannst Du an dreiwöchigen Kurzzeitprogrammen in verschiedene Bundesstaaten der USA teilnehmen, eine High School besuchen und in einer Gastfamilie wohnen. Du reist in einer Gruppe von Schülern in einen US-Bundesstaat und lernst auf Ausflügen auch die Region kennen. Dein Schüleraustausch in den Ferien kann Dich zum Beispiel nach Texas, Florida, Colorado oder Oregon führen.

Kurzzeitprogramme in den Sommerferien

Auch im Sommer kannst Du Deine Ferien im Ausland verbringen und am Sommerprogramm in die USA teilnehmen. Du lebst bei einer Gastfamilie in Arizona, North Carolina oder Washington und verbringst mit ihr zusammen einen Teil Deiner Sommerferien. Unsere Sommerprogramme gehen über drei oder sechs Wochen.

London Summer School in den Sommerferien

Du kannst in den Sommerferien aber auch eine, zwei oder drei Wochen an der London Summer School verbringen. Mitten in der britischen Hauptstadt verbesserst Du zusammen mit vielen anderen Schülern aus aller Welt Dein Englisch. Du lebst in einer Gastfamilie im Großraum London und lernst so auch das englische Familienleben kennen.

Kurzzeitprogramme in den Herbstferien

Im Oktober bieten wir Ferienprogramme für Schüler in den Herbstferien an. Bei diesen Kurzzeitprogrammen geht es für Dich in einer Gruppe in eine bestimmte Region der USA. Du lebst in einer amerikanischen Familie und besuchst eine High School in den USA. Auf Ausflügen erkundest Du Deine Austauschregion zusammen mit den anderen Austauschschülern. Es kann für Dich in den Herbstferien zum Beispiel nach Colorado, Arizona oder Florida gehen.

Wie kann ich mich für ein Kurzzeitprogramm anmelden?

Wenn Du das passende Kurzzeitprogramm für Dich gefunden hast, kannst Du dich ganz einfach über unser Online-Bewerbungsformular für Dein Wunschprogramm anmelden. Wir benötigen mit der ersten Kurzbewerbung auch Deine letzten drei Versetzungszeugnisse in Kopie, um uns einen Eindruck von Deinen Schulnoten machen zu können. Nach Erhalt Deiner Bewerbung melden wir uns bei Dir, um Dir weitere Details zu Deinem Schüleraustausch in den Ferien zu geben. Deine Eltern und Du erhalten von uns einen offiziellen Vertrag für die Teilnahme am Austauschprogramm. Sobald dieser unterschrieben an uns zurückgesandt wurde, ist Deine Teilnahme am Programm gesichert.

Bis wann muss ich mich für die Kurzzeitprogramme anmelden?

Da unsere Kurzzeitprogramme unterschiedlich starten, gibt es auch unterschiedliche Anmeldezeitpunkte. Wir geben Dir hier gerne eine Übersicht über die Bewerbungsfristen:

Für die Sprachenprogramme in England kannst Du Dich das ganze Jahr mit unserem Onlineformular bewerben. Du solltest Dich aber mindestens acht Wochen vor Programmstart bei uns melden, damit wir gemeinsam mit Dir und Deinen Eltern Dein Ferienprogramm in England entspannt planen können.

Um in den Osterferien mit uns in die USA zu fahren, solltest Du Dich bis spätestens zum 15. Januar des jeweiligen Jahres mit unserem Onlineformular für Kurzzeitprogramme bewerben. Für die Sommerprogramme ist der 15. April der letzte Tag für Deine Online-Bewerbung. Wenn Du Deine Herbstferien in den USA verbringen willst, ist die Bewerbung bis spätestens 15. August möglich. Nach diesen Terminen nehmen wir Bewerbungen nur noch auf Anfrage an.

Für die London Summer School bewerben kannst Du Dich bis zum 15. Mai. Bei diesem Programm ist der Start recht flexibel, weshalb wir auch bei der Anmeldefrist etwas flexibler sind. Wir beraten Dich auch gerne noch nach dem 15. Mai zu den Möglichkeiten, im Sommer nach London zu gehen.

Wie geht es bei den Kurzzeitprogrammen nach dem Vertragsabschluss weiter?

Nach Vertragsabschluss sendet Partnership Dir Deine ausführlichen Bewerbungsunterlagen und die Rechnung mit Reisepreissicherungsschein zu. Nun ist es an Dir Deine Bewerbungsunterlagen möglichst zügig und vor allem sorgfältig auszufüllen. Schließlich stellst Du Dich mit den Unterlagen unserer Partnerorganisation im Ausland und auch Deiner zukünftigen Gastfamilie vor. Deine Bewerbungsunterlagen sollten möglichst in einer Frist von drei Wochen vervollständigt werden. Für die Kurzzeitprogramme in die USA gehört zu den Bewerbungsunterlagen auch ein Gesundheitszeugnis, das Dein Arzt ausfüllen muss.

Wir von Partnership International kümmern uns darum, dass die Unterlagen vollständig sind und senden sie im Anschluss an unsere Partnerorganisation in England oder in den USA. Auf Basis Deiner Bewerbungsunterlagen wird dann im Gastland eine passende Gastfamilie für Dich ausgewählt.

Wie werde ich von Partnership International auf mein Kurzzeitprogramm vorbereitet?

Bei den Oster-, Sommer- und Herbstprogrammen haben Deine Eltern und Du die Möglichkeit an einem Vorbereitungstreffen teilzunehmen. Das Treffen findet circa 6 Wochen vor Deiner Abreise statt und wird entweder von unserem hauptamtlichen Team oder von einem ehrenamtlichen Betreuer durchgeführt. Auf folgende Themen bereiten wir Dich und die anderen Schüler vor:

  • Taschengeld und Gastgeschenke
  • Leben in Deiner Gastfamilie
  • Hin- und Rückflug ins Gastland
  • Einreisegenehmigung über das Electronic System for Travel Authorisation (ESTA)
  • Versicherungen für das Programm
  • Regeln während des Programmes
  • Workshop zu Kulturunterschieden
  • Was tun bei Herausforderungen?

Bei den Sprachenprogrammen in England erfolgt die Vorbereitung individuell durch Deine Ansprechpartnerin Marieke Boin Soares. Du erhältst von ihr im Vorfeld alle wichtigen Informationen zu Deinem Sprachenprogramm in England oder auch zur London Summer School.

Brauche ich für die Kurzzeitprogramme in die USA ein Visum?

Wenn Du an einem Kurzzeitprogramm in die USA teilnimmst, reist Du als ganz normaler Tourist ein. Hierfür musst Du einen Reiseantrag über das „Electronic System for Travel Authorisation“ (ESTA) stellen. Das ist ganz einfach im Internet über folgenden Link möglich: https://esta.cbp.dhs.gov/

Der Antrag kostet 14 Dollar Bearbeitungsgebühr, die mit einer gültigen Kreditkarte bezahlt werden müssen. Erst nach erfolgreicher Bezahlung erhältst Du eine Bestätigung über die Reisegenehmigung in die USA.

Eine Ausnahme bei dieser Regelung bilden Schüler, die nicht die Deutsche Staatsbürgerschaft haben. Sollte dies bei Dir der Fall sein, musst Du unter Umständen ein B-Visum beantragen. Nähere Informationen findest Du auf der Internetseite der US-Botschaft: https://de.usembassy.gov/de/visa/tourismus-und-reisen/

Wie wählt Ihr die Gastfamilien für die Kurzzeitprogramme aus?

Qualität im Schüleraustausch ist uns ein besonders großes Anliegen. Deshalb sind wir Mitglied im „Council on Standards for International Educational Travel“ (CSIET) und im „Arbeitskreis gemeinnütziger Jugendaustauschorganisationen“ (AJA). Als Mitglied dieser beiden Dachverbände legen wir bei der Auswahl der Gastfamilien in den Kurzzeitprogrammen ebenso großen Wert auf Qualität wie bei allen unseren Austauschprogrammen. Alle Gastfamilien werden von Repräsentanten unsere Partnerorganisation in ihrem Zuhause besucht. So lernen wir jede Familie und ihre Motivation zur Teilnahme am Austauschprogramm persönlich kennen. Außerdem können wir sicherstellen, dass die Wohnung oder das Haus für einen Austauschschüler eine geeignete Umgebung ist.

Wie viel Taschengeld muss ich für ein Kurzzeitprogramm einplanen?

Jedes unserer Kurzzeitprogramme gestaltet sich anders, weshalb wir Dir für jedes Programm eine individuelle Taschengeldempfehlung geben. Grundsätzlich liegt die Entscheidung über die Höhe des Taschengeldes bei Dir und Deinen Eltern.

Im Oster- und Herbstprogramm in die USA empfehlen wir 200 Dollar Taschengeld. Für das Sommerprogramm empfehlen wir je nach Dauer des Programms bis zu 500 Dollar Taschengeld. Für die Sprachenprogramme in England ist ein Taschengeld von circa 100 Euro pro Woche empfehlenswert, für die London Summer School solltest Du pro Woche circa 150 Euro einplanen.

Aus welchen Ländern kommen Gastschüler nach Deutschland?

Jedes Jahr heißen wir Schüler aus verschiedenen Ländern hier in Deutschland willkommen. Auch im Schuljahr 2016/2017 werden wir Gastschüler aus den USA, Thailand und aus Kolumbien während ihres Schüleraustausches in Deutschland betreuen. Die amerikanischen und thailändischen Schüler reisen im August nach Deutschland ein und nehmen zunächst an einem vierwöchigen Sprach- und Kulturcamp teil. Anfang September kommen die Schüler dann bei ihren Gastfamilien an. Die kolumbianischen Schüler reisen im Januar 2017 nach Deutschland. Sie nehmen an einem dreitägigen Vorbereitungsseminar teil und reisen im Anschluss weiter zu ihren Gastfamilien. Alle Schüler besuchen während ihrer Zeit in Deutschland als reguläre Schüler den Unterricht einer weiterführenden Schule.

Wie werden die Gastschüler für das Programm ausgewählt?

USA: Der Großteil unserer Gastschüler aus den USA sind Stipendiaten des PPP/CBYX-Programmes, das vom US-amerikanischen Kongress und dem Deutschen Bundestag finanziert wird. Die Austauschschüler nehmen in ihrem Bundesstaat an einem Auswahlverfahren teil und kommen als junge US-Botschafter nach Deutschland. Unsere CBYX-Stipendiaten kommen aus den US-Bundesstaaten Arizona, Colorado, Kansas, New Mexico, Oklahoma, Texas, Utah und dem südlichen Kalifornien.

Darüber hinaus begrüßen wir hin und wieder auch amerikanische Gastschüler, die nicht über das CBYX-Programm nach Deutschland kommen. Die Schüler kommen aus ganz unterschiedlichen Regionen der USA und bleiben in der Regel zwischen 5 und 10 Monaten in Deutschland.

THAILAND: Unsere thailändischen Gastschüler werden aufgrund ihres Interesses am kulturellen Austausch und ihrer Eignung für einen Schüleraustausch ausgewählt. Die meisten Schüler sprechen gutes Englisch, haben aber wenig Vorkenntnisse in Deutsch. Darum werden die thailändischen Gastschüler von uns intensiv auf die deutsche Sprache vorbereitet.

KOLUMBIEN: Die Auswahl der kolumbianischen Schüler findet genau wie bei den thailändischen Schülern statt. Die meisten der Gastschüler aus Kolumbien können bereits schon sehr gut Deutsch, da sie in Kolumbien eine Deutsche Schule besuchen. Darum ist die Eingewöhnung in die deutsche Sprache eher unproblematisch.

Für welche Zeiträume können wir Gastfamilie werden?

Mit Partnership International e.V. können Sie für drei, fünf oder auch zehn Monate Gastfamilie für einen unserer 70 internationalen Gastschüler werden. Wir freuen uns zu jedem Zeitpunkt im Jahr über Familien, die gerne einen unserer Austauschschüler bei sich aufnehmen wollen. Melden Sie sich einfach über unser Kontaktformular, wenn Sie Gastfamilie werden wollen.

Sind die Gastschüler während ihrer Zeit in Deutschland versichert?

Alle unsere Gastschüler sind über Partnership International umfassend versichert. Das Versicherungspaket umfasst eine Krankenversicherung, Unfallversicherung, Haftpflichtversicherung und auch eine Reisegepäckversicherung. So kann Ihr Gastkind in Deutschland ganz normal zum Arzt gehen und sie müssen sich keine Sorgen um die Kosten machen. Falls einmal ein Schaden im Haus entsteht, wird dies in der Regel über unsere Versicherung abgedeckt. Wir stellen gerne einen persönlichen Kontakt zur Versicherung her.

Wie unterstützt Partnership International uns als Gastfamilien?

Allen Familien, die bei uns Gastfamilie werden, stehen unser hauptamtliches Team und unsere ehrenamtlichen Betreuer jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Ein in Ihrer Nähe wohnender, geschulter, ehrenamtlicher Mitarbeiter wird während des Programms regelmäßig mit Ihnen und Ihrem Gastkind in Kontakt stehen.

Unsere hauptamtlichen Mitarbeiter können ebenfalls von Ihnen angesprochen werden. Für Notsituationen gibt es eine Telefonnummer, über die Gastfamilie und Gastschüler uns rund um die Uhr erreichen können. Oft werden durch unsere ehrenamtlichen Betreuer vor Ort auch Aktionen für Gastfamilien angeboten. Darüber hinaus vernetzen wir Sie gerne mit anderen Gastfamilien und ihren Gastschülern, um Ihnen eine Möglichkeit zum Austausch zu geben. Natürlich nur, wenn dies von beiden Seiten gewünscht ist.

Wir wollen Gastfamilie werden! Was müssen wir tun, um ein Gastkind aufnehmen zu können?

  1. Auf unserer Internetseite können Sie über unser Kontaktformular für Gastfamilien Ihr Interesse an der Aufnahme eines Gastschülers bekunden. Oder Sie wenden sich direkt an Lena Schlenzka, die im hauptamtlichen Team unsere Gastschüler und ihre Gastfamilien in Deutschland betreut.
  2. Wir senden Ihnen nach dieser ersten Kontaktaufnahme mehr Informationen zum Gastfamilienprogramm und einen Auskunftsbogen für Gastfamilien Diesen füllen Sie gemeinsam mit Ihrer Familie aus. Gerne können Sie auch ein Foto Ihrer Familie und einen Brief an Ihr Gastkind beilegen.
  3. Auskunftsbogen, Foto und Brief können Sie per E-Mail, Fax oder postalisch an unser Büro senden.
  4. Wir melden uns nach Erhalt bei Ihnen und vereinbaren ein Kennenlerngespräch bei Ihnen zuhause. Das Gespräch wird von einem unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter in Ihrer Region durchgeführt. Unser Vereinsmitglied nimmt sich Zeit für alle Ihre Fragen und lernt Ihr Zuhause und Sie als Familie im Laufe des Gesprächs besser kennen.
  5. Nach dem Kennenlerngespräch schlagen wir Ihnen auf Basis gemeinsamer Interessen Gastschüler vor. Sie entscheiden im Familienrat, wer Ihr zukünftiges Gastkind werden soll.
  6. Sobald die Entscheidung gefallen ist, welcher Schüler Ihr neues Familienmitglied auf Zeit werden soll, bittet Partnership International an der von Ihnen gewünschten Schule um Aufnahme des Gastschülers.
  7. Sobald die Schule ihre schriftliche Zusage zur Aufnahme des Gastkindes erteilt, kann das Kennenlernen endlich losgehen!

Werden Gastfamilien bei Partnership International bezahlt?

Als gemeinnütziger Verein für Schüleraustausch ist es uns wichtig, dass sich eine Familie nicht aus finanziellem Interesse dafür entscheidet, einen Gastschüler bei sich aufzunehmen. Deswegen bieten wir unseren Gastfamilien auch keine Bezahlung an. Alle unsere Gastfamilien engagieren sich ehrenamtlich, weil sie Lust auf eine andere Kultur haben und sich freuen, einen internationalen Schüler bei sich aufzunehmen.

Wir möchten aber unseren Gastfamilien trotzdem als Wertschätzung und auch als Dank eine Unterstützung für den Austausch der eigenen Kinder geben. Deshalb haben wir einen „Gastfamilienrabatt“ ins Leben gerufen, der das erste Mal für die Lang- und Kurzzeitprogramme im Schuljahr 2017/2018 verwendet werden kann. Gastfamilien erhalten rückwirkend einen Preisnachlass für jeden Monat, in dem Sie einen Gastschüler bei sich zuhause aufgenommen haben.

Wofür müssen wir aufkommen, wenn wir Gastfamilie werden?

Als Gastfamilie nehmen sie den Schüler wie ein vollständiges Familienmitglied auf. Trotzdem müssen Sie natürlich nicht für alle Kosten aufkommen. Ihr Gastschüler bekommt von Ihnen Kost und Logis, dass heißt tägliche Verpflegung und ein eigenes oder geteiltes Zimmer mit einem freien Bett.

Alle anderen Kosten, wie zum Beispiel Kosmetikartikel, Kleidung, Freizeitaktivitäten und sonstige Anschaffungen bezahlt Ihr Gastschüler mit seinem monatlichen Taschengeld. Auch wenn Sie eine Urlaubsreise planen oder mit Ihrem Gastkind essen gehen, sollte Ihr Austauschschüler seinen Anteil selbst bezahlen. Dies ist aber ein Thema, dass jede Gastfamilie mit ihrem Gast individuell und persönlich besprechen sollte.

Welche Verantwortungen müssen wir übernehmen, wenn wir Gastfamilie werden?

Natürlich ist es eine große Verantwortung, einen Jugendlichen aus einem anderen Land bei sich aufzunehmen. Darum sollten Sie als Gastfamilie, genau wie für eigene Kinder, auch für das Gastkind klare Regeln aufstellen, die sich unter anderem am Jugendschutzgesetz orientieren. So dürfen Schüler unter 18 Jahren zum Beispiel nicht länger als bis Mitternacht ausbleiben. Die letztendliche Verantwortung für Handlungen des Gastschülers liegt aber beim Schüler selbst oder falls das Handeln versicherungstechnisch abgedeckt ist, bei Partnership International e.V.. Darüber hinaus gibt es klare Programmregeln, an die sich das Gastkind halten muss. Gastschüler dürfen beispielsweise keinen Alkohol trinken, rauchen oder motorbetriebene Fahrzeuge betätigen. Die konkreten Programmregeln und wichtige Tipps für den gemeinsamen Start mit Ihrem zukünftigen Familienmitglied, fassen wir Ihnen vor Ankunft Ihres Gastkindes noch einmal in einem umfangreichen Gastfamilienhandbuch zusammen.

Darf unser Gastkind alleine verreisen? Gibt es Einschränkungen bei gemeinsamen Reisen?

Ja, Ihr Gastkind darf auch mal ohne Sie verreisen, solange am Reiseort eine Verantwortungsperson über 25 Jahren zur Verfügung steht. Aus versicherungstechnischen Gründen muss jede Reise, die ohne Sie als Gastfamilie stattfindet bei Partnership International e.V. über einen Reiseantrag genehmigt werden. Ihr Gastschüler darf für Reisen keinen Schulunterricht verpassen.

Unsere Gastschüler aus Thailand und Kolumbien, die für ihren Aufenthalt in Deutschland ein Visum beantragen müssen, dürfen sich frei im Schengen-Raum bewegen. Für Reisen in Länder, die nicht dem Schengenabkommen unterliegen, ist ein zusätzliches Visum nötig, um das sich Ihr Gastkind selbstständig kümmern muss.

Was machen wir, wenn das Gastkind nicht zu uns passt?

Das kann immer mal vorkommen. Wir bemühen uns sehr, Schüler und Familien zusammenzubringen, die Interessen und Lebenseinstellungen teilen . Doch leider kann man nie vorhersagen, wie sich das Zusammenleben dann wirklich gestaltet.

Bei Problemen und Differenzen sollte eine Gastfamilie zuerst an ihren lokalen Betreuer oder an unsere hauptamtlichen Mitarbeiter herantreten. Die Betreuer sind meist entweder ehemalige Austauschschüler oder ehemalige Gasteltern, die solche Situationen aus eigener Erfahrung kennen. Die Betreuer helfen Familien und Schülern bei Kommunikationsschwierigkeiten. So lassen sich schon viele Herausforderungen bewältigen.

Sollte das Zusammenleben aber für eine oder beide Seiten gar nicht mehr funktionieren, kümmern sich unsere hauptamtlichen Mitarbeiter darum, eine neue Gastfamilie zu finden. In diesem Fall wird ein Gastfamilienwechsel in die Wege geleitet. Der Schüler hat immer zuerst die Möglichkeit selbstständig eine neue Gastfamilie zu nennen, sodass eventuell sogar gewährleistet werden kann, dass der Schüler in seinem gewohnten Schulumfeld bleiben kann. Findet sich in der Region keine passende Gastfamilie, kann es für den Schüler auch noch einmal ganz woanders hingehen.

Claudia Kühne
Bei Fragen helfe ich
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Jessica Panitz
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Stefan Krein
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