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Hi und willkommen zurück auf meinem Blog!
Die letzten Wochen waren super aufregend, interessant und überraschend. Ich bin am 4. Januar nach England geflogen. Die Nacht vorher habe ich kaum geschlafen, weil ich mir so viele Frage gestellt und den ganzen Austausch angezweifelt habe. Wie werde ich in der Schule, in einem neuen Land, ohne meine Freunde und Familie überleben?
Mein Flug lief dann erstaunlich schnell und gut, und ich saß sogar zufällig neben einer anderen deutschen Austauschschülerin. Das war sehr beruhigend. Ich bin dann um ungefähr 9 Uhr abends in Bodmin angekommen, der Stadt, in der ich die nächsten drei Monate leben sollte. Meine deutsche Gastschwester, die ich schon beim Vorbereitungsseminar kennengelernt habe, war auch schon da und es war schön, sie wiederzusehen. Ich war super müde und bin direkt ins Bett gefallen. Am nächsten Tag hatte ich eine Videokonferenz mit Emma, unserer Koordinatorin in England. Sie hat uns Tipps gegeben und ich habe mich direkt ruhiger gefühlt.
Die nächsten Tage liefen dann leicht aus der Kontrolle: Wegen ein bisschen Schnees durften wir erst am Freitag in die Schule gehen. Deshalb bin ich zusammen mit den zwei anderen deutschen Austauschschülerinnen, Aurelia und Carla, am Donnerstag nach Plymouth gefahren. Das einzige Problem: Wir haben nicht auf das Wetter geachtet und den ganzen Tag war eine Sturmwarnung angesagt! Dementsprechend konnten wir dort nicht so viel machen und haben es nur knapp wieder nach Hause geschafft.
Die ersten Wochen liefen sehr ähnlich ab: Unter der Woche Schule, am Wochenende Ausflüge mit Aurelia, Carla und den anderen in Städte in der Gegend. Die Schule hier ist sehr entspannt, es gibt keine mündlichen Noten und alle haben nur 3 oder 4 Fächer. Ich habe Kriminologie, Politik, Mathe und Medical Sciences, dann lernt man etwas über Krankheiten. Ich finde meine Fächer ziemlich spannend, besonders Kriminologie ist sehr interessant und ich finde es schade, dass wir das nicht in Deutschland haben. Meine Schule ist sehr groß und besitzt mehrere gemütliche Bibliotheken. Ich gehe in meinen Freistunden oft dorthin.
Meine FreizeitDie Wochenenden sind immer super, wir waren schon in 3 Städten: Liskeard, Truro und Plymouth. Truro und Plymouth sind wunderschön und es ist so cool, dass ich mich mit den anderen Austauschschülern in England so gut verstehe. Besonders mag ich auch, dass wir unsere Ausflüge, Zugtickets etc. selbst organisieren.
Auf unsere February Half Term Ferien freue ich mich auch, dann gehe ich mit Aurelia und einem Mädchen aus Plymouth für 4 Tage allein nach London. Das ist ein großer Schritt zur Selbstständigkeit, finde ich. Und zum Thema Reisen: Die Busfahrer sind alle total nett und die Züge kommen immer pünktlich an! Das war wirklich ein Kulturschock…
Das Essen…in England ist gar nicht so schlimm, wie immer erzählt wird. Zum Mittagessen gibt es meistens Sandwiches, zum Frühstück Toast oder Müsli und abends wird warm gegessen. Am Wochenende waren wir auch schon öfter Essen, das war superlecker. Ich bin nur schockiert, dass sie hier zu Berlinern Donut sagen und Toast als Brot bezeichnen.
Ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten Wochen und was noch so alles passieren wird.
Bis bald!
Eure Florentine