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Hi!
Ich bin Lilly und ich habe das Glück, eine von PIs Stipendiatinnen zu sein.
In meinem Blog werde ich euch so einiges über meinen Austausch erzählen, aber auch über die Zeit davor. In diesem Beitrag beginnen wir mit dem letzterem.
Den Wunsch, einen Austausch zu machen, habe ich tatsächlich noch nicht so lange, dass man sagen könnte, es wäre schon seit ewig in Planung. Angefangen hat alles mit Geschichten von meiner Mutter. Sie hat in ihrer Jugend nämlich auch einen Austausch in die USA gemacht und verbrachte dort die Zeit ihres Lebens. Dadurch wusste ich zwar schon immer, dass ein Austausch für mich vielleicht auch eine Möglichkeit wäre, hatte aber weder Motivation noch Lust mich näher mit dem Thema auseinanderzusetzen. Es klingt jetzt so, als würde die Geschichte hier enden, aber nein, es gibt nämlich noch eine Wendung. Vor etwa einem Jahr hat sich meine Einstellung zu einem Austausch Grundlegend geändert.
In den Sommerferien ist meine Familie für etwa zwei Wochen an die US-amerikanische Westküste gefahren, um so einen typischen amerikanischen Roadtrip zu machen. Angefangen haben wir in Seattle und sind von Los Angeles aus wieder heim. Währenddessen haben wir aber auch die ehemalige Gastfamilie meiner Mutter besucht und sind auch eine Weile mit ihnen zusammen gereist. Sie waren sehr freundlich, entgegenkommend und haben uns alle sehr willkommen fühlen lassen. Da habe ich dann zum erstem mal darüber nachgedacht, wie schön es für meine Mutter gewesen sein muss, so schnell von einer anfangs noch fremden Familie aufgenommen zu werden und schließlich auch Teil von ihr zu werden.
Dieser Gedanke hat sich eigenständig gemacht und als wir wieder in Deutschland waren, war ich mir sicher. Ich möchte auch ein Auslandsjahr machen!
Daraufhin habe ich mich bei etlichen Organisationen informiert und angerufen, mich letztendlich aber für PI entschieden. Darüber bin ich jetzt auch sehr glücklich, weil ich, nachdem ich meinen ganzen Papierkram erledigt habe, schon relativ schnell eine Gastfamilie bekam. Mein Auslandsjahr werde ich in Minnesota verbringen, genauer gesagt in Rochester, einer Stadt mit etwa 120 Tausend Einwohnern, also gar nicht so klein.
Ich habe mit meinen Gasteltern schon viel online kommuniziert und auch schon einmal telefonisch gesprochen und ich kann jetzt schon sagen, dass wir sehr vieles gemeinsam haben. Mein Gastbruder spielt Klavier, meine Gastmutter liebt es zu basteln und an sich ist die Familie sehr tierlieb, mit vier Katzen, einem Hund, Fischen und sogar eigenen Hühnern im Garten. Alles Interessen, die ich auch habe!
Ich freue mich auch schon sehr auf meine Schule. Denn ich habe mich schon etwas informiert und fand heraus, dass es dort direkt nebenan ein „National Volleyball Center“ gibt. Weil ich selber schon seit einigen Jahren Volleyball spiele, hoffe ich natürlich, die Möglichkeit zu haben in meinem Schulteam spielen zu können und dort zu trainieren. Das einzige unglückliche ist, das die Tryouts bereits vor meiner Ankunft stattfinden (glaube ich zumindest) aber man kann ja trotzdem einfach mal nachfragen. Das schlimmste was passieren könnte, ist, dass ich mir eine andere Aktivität aussuchen muss und da mangelt es mir auch nicht. Ich singe nämlich auch gerne und kann deshalb vielleicht ja auch mal Musical ausprobieren, wofür meine Schule laut meiner Gastmutter sogar bekannt ist.
Egal was ich letztendlich in meiner Schule machen werde, ich bin jetzt schon voller Vorfreude darauf, meine Gastfamilie endlich persönlich zu treffen (und auch schon ziemlich nervös), denn am 9. August geht mein Flug, also habe ich echt nicht mehr so lange in Deutschland. Ich treffe mich ein letztes mal mit meinen Freunden, gehe nochmal so richtig shoppen und fange an zu planen, was ich alles noch so mitnehmen muss.
Die Zeit vergeht wie im Flug, aber ich bin gespannt und freue mich schon riesig!
Lillys Auslandstagebuch USA