Pauls Highlights der Feiertage

Inzwischen bin ich nun schon einige Monate in den USA und merke immer mehr, wie sehr ich hier angekommen bin. Der Alltag fühlt sich vertraut an und vieles, was am Anfang neu und ungewohnt war, ist mittlerweile ganz selbstverständlich geworden.

Schulalltag

In der Schule läuft es aktuell sehr gut. Der Lernaufwand ist inzwischen etwas höher als noch zu Beginn des Schuljahres. Es gibt mehr Hausaufgaben, Projekte und Tests, vor allem in Fächern wie Englisch und Chemie. Trotzdem komme ich gut damit zurecht, da ich mich an das amerikanische Schulsystem gewöhnt habe. Auch sprachlich fühle ich mich deutlich sicherer und traue mich viel mehr, mich aktiv zu beteiligen und im Unterricht mitzusprechen. Insgesamt merke ich, dass ich selbstständiger geworden bin und mich im Schulalltag sehr wohlfühle.

Meine Feiertage

Die Weihnachtszeit war für mich etwas ganz Besonderes. Weihnachten habe ich gemeinsam mit meiner Gastfamilie verbracht, was sehr familiär und schön war. Vieles lief ähnlich wie in Deutschland ab, zum Beispiel das gemeinsame Zusammensitzen und die Zeit miteinander. Gleichzeitig gab es aber auch einige Unterschiede. Geschenke wurden hier am Morgen des 25. Dezembers ausgepackt und nicht schon am Abend zuvor. Die Bescherung war sehr entspannt und persönlich. Jeder hat sich Zeit genommen, die Geschenke auszupacken, und es ging weniger um die Menge, sondern mehr um die Geste.

Zum Essen gab es typisch amerikanische Gerichte, unter anderem Truthahn und verschiedene Beilagen. Das war für mich eine neue, aber sehr leckere Erfahrung. Insgesamt war Weihnachten hier etwas weniger traditionell als in Deutschland, dafür aber sehr herzlich und familiär.

Skiurlaub mit meiner Gastfamilie

In den Weihnachtsferien haben wir außerdem einen kleinen Skiurlaub gemacht. Ich kann bereits ein wenig Skifahren, hatte aber vorher nicht besonders viel Erfahrung. Umso schöner war es, gemeinsam mit meiner Gastfamilie auf der Piste zu stehen und meine Fähigkeiten weiter zu verbessern. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und war definitiv eines der Highlights der Ferien.

Mein Start in das Jahr 2026

Silvester war ebenfalls ein ganz besonderes Erlebnis. Gemeinsam mit meiner Gastfamilie war ich beim bekannten „Potato Drop“ in Boise, Idaho. Dabei wird um Mitternacht eine große beleuchtete Kartoffel heruntergelassen, ähnlich wie der Ball Drop in New York. Die Stimmung dort war sehr ausgelassen und fröhlich, mit vielen Menschen, Musik und Feuerwerk. Nach dem Potato Drop sind wir noch zusammen nach Hause gefahren und haben den Abend gemütlich ausklingen lassen. Diese Art, Silvester zu feiern, war für mich komplett neu und eine Erfahrung, die ich sicher nicht vergessen werde.

Mit all diesen Eindrücken bin ich sehr gut in das Jahr 2026 gestartet. Für das neue Jahr habe ich mir vorgenommen, mein Auslandsjahr weiterhin bewusst zu genießen und jeden Moment wertzuschätzen, egal ob es große Highlights sind oder ganz normale Alltagssituationen. Ich bin sehr dankbar für die Erfahrungen, die ich hier machen darf, und freue mich auf alles, was noch kommt.

Paul