Kontaktdaten
- Hansaring 85, 50670 Köln
- Phone: +49 221 91397-33
- Email: office@partnership.de
- WhatsApp: 0163-6397068
- Instagram: partnership_international_ev
Meine letzten Tage in Deutschland habe ich damit verbracht, mich mit meinen Freund*innen und meiner Familie zu treffen und sich zu verabschieden. Als der Tag der Abreise dann kam, war ich nervös, nicht unbedingt wegen der Gastfamilie, der neuen Kultur oder Schule, sondern vielmehr, weil ich das erste Mal allein fliegen würde. Ich musste um 3 Uhr aufstehen, weil mein Flug um 7 Uhr ging, und es war alles ziemlich stressig, aber ich habe mir gesagt, das wäre alles vorbei, wenn ich in London lande und so war es auch. Ich hatte zwar den gesamten Flug verschlafen, doch als ich dann ankam, war der ganze Stress weg. Ich hatte echt Glück und habe es in nur 15 Minuten durch die Grenzkontrolle und die Gepäckausgabe geschafft.
Nachdem ich dann an der Gepäckausgabe meinen Koffer geholt hatte, bin ich weiter zu Arrivals gelaufen, wo ich dann auch sehr schnell meinen Gastvater getroffen habe, der gewartet hat, um mich abzuholen. Wir sind dann zu einem Hotel in London gefahren, um meinen brasilianischen Gastbruder abzuholen, dort habe ich auch meinen Local Coordinator getroffen. Auf der etwa 2-stündigen Fahrt nach Hause haben wir uns dann erstmal kennengelernt, auch wenn ich schonmal mit meinem Gastvater telefoniert hatte. Meine Gastmutter habe ich dann getroffen, als wir zuhause angekommen sind. Nachdem ich und mein Gastbruder alles ausgepackt hatten, sind wir dann frühstücken gefahren. Am Abend habe ich dann meinen älteren englischen Gastbruder getroffen.
Die neue Schule Der größte Unterschied und das, woran die meisten denken, wenn sie an englische Schulen denken, sind die Schuluniformen. Ehrlich gesagt hatte ich vor dem Austausch nicht so Lust, Schuluniform zu tragen, aber jetzt wo ich hier bin, will ich am liebsten gar nicht mehr zurück an eine Schule ohne Uniform. Es ist viel entspannter morgens und macht auch echt Spaß. Im Moment belege ich die Fächer Musik, Drama und Englische Literatur. Am Anfang hatte ich zwar auch noch Informatik, das habe ich aber abgewählt, weil es mit vier Fächern ziemlich schwer war. Das war aber überhaupt kein Problem und die Lehrer*innen sind hier supernett und hilfsbereit, auch wenn es darum geht, dass die Fächer in Deutschland ganz anders unterrichtet wurden und vieles von dem, was ich jetzt in England gemacht habe, ich so noch nie gemacht habe. Außerdem bin ich 6 Clubs beigetreten: Folk Group, Hippocratic Society, Politics Society, Film Society, Musical Theatre Club und Deaf Leopards.
Die neue Kultur und Erlebnisse Am Anfang ist es viel, was neu ist, aber es geht ziemlich schnell, bis man sich daran gewöhnt hat, es ist zwar noch immer, so dass es einige Sachen gibt, die ich neu lerne, aber viel weniger als am Anfang. Am meisten überrascht hat mich, wie wenig hier mit Bargeld gezahlt wird, also ich habe jetzt von mehreren Leuten schon gehört, dass sie kaum Bargeld besitzen und ich selbst habe bis jetzt noch kein Bargeld benutzt.
Bis jetzt habe ich das meiste am Wochenende erlebt, wenn ich mir die Gegend angeguckt habe, so war ich zum Beispiel schon in Tonbridge, London und fahre bald nach Hastings. Alles mit dem Zug, da die Zugverbindungen hier ziemlich gut sind.
Liebe Grüße aus Tunbridge Wells, Kent
Tristan
Phileas‘ Auslandstagebuch Irland