Ida in SC, USA: Nationals, Prom und die Vorfreude auf Zuhause

Hallo Ihr lieben,

Die letzten Wochen in den USA

Vor ein paar Wochen endete mein Auslandsjahr. Die zehn Monate, die ich in den USA war, sind so schnell verflogen. Ich habe so viele Sachen erlebt, neue Leute kennengelernt und viele Dinge übers Leben gelernt.

Meine letzten Wochen im Ausland habe ich mit einem lachenden und einem tränenden Auge erlebt. Einerseits war ich traurig, dass ich bald meine Gastfamilie und meine Freunde in den USA verlassen musste, andererseits habe ich mich auch riesig auf Zuhause, meine Familie und Freunde gefreut.

In meinen letzten Wochen habe ich keine großen Ausflüge mehr gemacht. Ich habe die meiste Zeit am Strand und im Wasser verbracht und das schöne Wetter genossen. Es kamen zwischendurch auch immer noch Freunde vorbei, um mit mir noch meine letzten Tage zu verbringen.

Abschied und Heimreise

Die letzte Sache, die ich noch erlebt habe und die ich schon die ganze Zeit ausprobieren wollte, war Chipotle.

Dort sind wir auf dem Weg zum Flughafen vorbeigefahren. Es war sehr lecker!

Ich habe mich am Flughafen von meiner Gastfamilie verabschiedet und mich auf den Weg gemacht. Meine Flüge waren zwar sehr anstrengend, weil sie ziemlich lang waren, aber sie waren ruhig und entspannt. Mein zweiter Flug von München hatte etwas Verspätung, aber ich bin dann doch gut zu Hause gelandet. Am Flughafen wurde ich dann supernett von meiner Familie und meinen Freunden empfangen! Ich habe mich riesig gefreut, dass alle da waren!

Anschließend haben wir noch bei mir zu Hause gegrillt und kurz danach bin ich ziemlich müde ins Bett gefallen und habe erst einmal bis zum nächsten Nachmittag geschlafen.

Wieder zu Hause

Meine ersten Tage in Deutschland waren ziemlich unspektakulär. Ich habe endlich wieder das leckere Essen von meiner Mutter gegessen, konnte ausschlafen und mich langsam wieder an das ganze Deutschreden gewöhnen.

Nach drei Tagen Ruhe musste ich dann auch schon wieder in die Schule. Das war die größte Umstellung! In der Schule wurde ich supernett von allen empfangen und begrüßt. Wieder in den Unterricht einzusteigen war eine Herausforderung, aber mittlerweile habe ich mich auch langsam wieder daran gewöhnt.

Ich habe mich viel mit Freunden getroffen, viele tolle Sachen gemacht und mich einfach gefreut, wieder zu Hause zu sein.

In den ersten Tagen, in denen ich wieder zu Hause war, habe ich tatsächlich vergessen, dass es Pfand gibt. Da musste ich auch kurz lachen, als mein Vater mich daran erinnert hat.

Die Highlights meines Auslandsjahres

Mein Auslandsjahr kann ich gar nicht in so einem kurzen Text zusammenfassen, dafür habe ich einfach zu viel erlebt! Ich habe viel gelernt, neue Freunde gefunden und viele neue Sachen ausprobiert!

Die Highlights in meinem Auslandsjahr fingen schon damit an, auf eine amerikanische High School zu gehen und dort alles Mögliche zu machen, wie zum Beispiel in drei verschiedenen Sportteams für die Schule zu spielen. Aber die Sachen, die mir am meisten im Gedächtnis geblieben sind, sind auf jeden Fall Thanksgiving in Florida, mein Trip nach New York, die Archery Nationals in Missouri und Prom.

Was ich aus meinem Auslandsjahr mitnehme

Ich habe in den letzten zehn Monaten so viel gelernt und so viele Hürden überwunden. Ich habe viel über mich selbst gelernt und mich vielen Herausforderungen gestellt. Ich habe gelernt, Probleme zu lösen und für mich selber einzustehen.

Eine der Sachen, die ich gelernt habe, ist, dass man immer offen für Neues sein sollte. Man kann nie sagen, man mag etwas nicht, ohne es vorher nicht selber ausprobiert zu haben. Ich habe außerdem gelernt, dass es dir egal sein kann, was andere von dir denken, solange du Spaß hast!

Vielen Dank an Partnership, dass ihr es möglich gemacht habt, dass ich das alles erleben konnte! Vielen Dank!

Und an alle, die sich auch überlegen, ein Auslandsjahr zu machen: Macht es auf jeden Fall und genießt jede Sekunde!!!

Mit freundlichen Grüßen

Ida Michel 🙂