Mariusz‘ Austausch in den USA

Hallo, ich bin Mariusz, einer der Stipendiaten, der mit Partnership International ein Jahr in den USA verbringt. Ich freue mich schon sehr auf meine Gastfamilie und Schule im Ausland. Ich möchte in den Staaten viele neue Menschen kennenlernen und neue Freunde finden. Außerdem kann ich es nicht erwarten an der amerikanischen Kultur teilzuhaben. Bald könnt Ihr hier mehr von meinen Erfahrungen lesen.

Das Vorbereitungsseminar

Ich habe mit Partnership International und 22 anderen Schülern vom 09.06. bis zum 11.06 ein Vorbereitungswochenende in Bad Honnef verbracht. Für mich begann der erste Tag um sechs Uhr morgens am Hamburger Hauptbahnhof, es ging per Zug nach Köln. Von Köln fuhr ich dann weiter nach Rhöndorf und dann nach Bad Honnef. Bei der Jugendherberge wurden wir freundlich begrüßt und unseren Zimmern zugeteilt. Ich kam mit vier anderen Jungen auf ein Zimmer, mit denen ich mich sofort gut verstand. Dann wurden wir in unseren Seminarraum gerufen und noch einmal offiziell mit Kaffee, Tee und Kuchen begrüßt. Nachdem wir die Namen durch ein paar Spiele gefestigt hatten, sammelten wir zusammen unsere Erwartungen an das Austauschjahr und an das Vorbereitungsseminar.

Mariusz1Im Laufe des Wochenendes lernten wir viele für das Austauschjahr nützliche Dinge, wie man beispielsweise Vorurteile oder Heimweh überwindet oder sich richtig bei der amerikanischen Gastfamilie verhält. Wenn man das Wort „Seminar“ hört, denkt man meistens an einen Raum mit vielen Stühlen, einer Tafel und langweiligen Vorträgen. Dies war absolut nicht der Fall. Vieles wurde uns spielerisch oder durch kreative Werkstätten beigebracht. Wir hatten beispielsweise einmal die Aufgabe, Themen wie „Mentalität“ durch selbst gebastelte „comic-hafte“ Gegenstände darzustellen. Am Samstag haben wir sogar einen Theaterabend veranstaltet, an dem wir vorher einstudierte Stücke vorstellten und unsere Teamer die beste Gruppe auswählten, die dann einen Preis, in Form von Süßigkeiten, gewann. Manchmal haben wir uns auch kleine Filme oder sogar Sitcoms angeschaut. Die Atmosphäre war sehr entspannt, was dadurch unterstützt wurde, dass unsere Teamer ca. in unserem Alter waren. Wir hatten täglich eine Kaffeepause und jeden Morgen wurden Warm-up Spiele gespielt.

Mariusz3Das ganze Wochenende bestand aus „Sessions“, die gewisse Themen behandelten. Eine „Session“ bestand zum Beispiel aus einem Rollenspiel, bei dem jeweils einer Gruppe von ca. fünf Schülern eine Rolle zugeteilt wurde. Daraufhin sollten diese vier Rollen, bei denen eine Chefin einer großen Modefirma, ein Teenager, eine Menschenrechtsorganisation und ein unterbezahlter Arbeiter vertreten waren, über die Frage diskutieren, ob billige Mode vertretbar sei. Nach einigen Minuten wurden die Rollen getauscht und es wurde weiter diskutiert. Nachdem jede Gruppe mindestens eine Rolle vertreten hatte, sprachen wir über Empathie und darüber, dass man im Ausland besonders in der Lage sein muss, einige Dinge aus der Sicht der dort lebenden Menschen betrachten zu können.

Am meisten hat mir der letzte Tag gefallen, an dem uns Schritt für Schritt erklärt wurde, was wir bis zu dem Moment, an dem wir schon im Bett der Gastfamilie liegen, zu erledigen haben. Dies fand ich besonders hilfreich, da wir auch lernten, wie wir uns in Situationen wie dem Verpassen unseren Anschlussfluges in den USA, verhalten sollten.

Mariusz2Am Ende des Vorbereitungswochenendes schauten wir noch einmal auf das Seminar zurück und beurteilten, ob unsere Erwartungen an das Wochenende erfüllt wurden oder nicht. Mit Freude kann ich sagen, dass alle unsere Erwartungen, vom Lernen wie man sich in der Gastfamilie verhält bis zum Knüpfen neuer Kontakte, erfüllt wurden. Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Vorbereitungsseminar sehr hilfreich und informativ war und es mir auf jeden Fall Halt gegeben und die Unsicherheit vor dem Auslandsjahr in den USA genommen hat.

Erwartungen und Vorstellungen

Bild 2Für die Zeit in den USA stelle ich mir vor viele neue Sportarten kennenzulernen, die hier in Deutschland nicht so bekannt sind. Ich stelle mir eine nette Familie vor, mit der ich viel Spaß haben kann und ich stelle mir eine schöne Schule und viele Freunde vor. Ich hoffe mit vielen Erlebnissen und neuen Erfahrungen nach Hause kommen zu können. Außerdem wäre es sehr schön, wenn der Nachthimmel in dem Ort, in dem ich in den USA leben werde, klar wäre, damit ich gute Bilder machen kann. Ich denke, ich werde in den Staaten meine Familie vermissen, aber auch meine Freunde, die Freizeit mit ihnen und vielleicht sogar meinen Alltag. Trotzdem kann ich es nicht erwarten meinen neuen Alltag kennenzulernen.

Victoria Schur
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